Temporary VII – Eröffnung : Freitag, 12. März, ab 19 Uhr

Abgelegt unter: Kunst & Kultur |


Wir freuen uns sehr, folgende Künstler bei uns zu präsentieren:

DEKS Susanne Hornbostel Dr. Nexus
Sladan Nedeljkovic Lilla v. Puttkamer Sandra Rauch
Miray Seramet Pujan Shakupa / Stefan Stark Niels Sievers

Schererstrasse 9,10 und 11:

Hochschule für Gestaltung, Offenbach : Satellit Berlin
Pujan Shakupa / Stefan Stark – Vielleicht wissen wir es nach dem Film?
Fotografie

In der Ladengalerie werden Fotografien aus der fortlaufenden Serie »Neon Fruit
Supermarket« gezeigt. Eine Sammlung von Orten, Leerräumen und Zwischenräumen und
paradoxen Spannungen, die latent unter der Oberfläche des Alltäglichen schwelen. Aus
ihrem geographischen Zusammenhang gerissen, in Erzählstränge gehängt, berichten sie
von kulissenhafter Realität und von Realität als Kulisse.

Im Hinterzimmer lassen sich Prozesse beobachten, die einer Ausstellung vorausgehen. Es
wird zu einem Atelier, in dem an gemeinsamen und individuellen Bildmaterial geforscht
wird. Es soll über Zusammenstellungen nachgedacht, Präsentationsformen ausgetestet
und an kleinen Projekten gearbeitet werden.

vierter stock projektraum berlin
Susanne Hornbostel – supersonic travel delayed by foam, Malerei

„Mein Konzept ist, dass ich es nicht so „kalt“, white-cube-mäßig will. Ich möchte es dichter,
bunt und „wärmer“, mit mehr Möglichkeiten für die Besucher zum Sitzen, Liegen,
Herumgehen (…). So soll es sein!“ (Zitat der Künstlerin)

Die Arbeiten von Susanne Hornbostel zeigen klare Konturen und erwecken doch
gleichzeitig einen Eindruck einer eigenartigen Verschwommenheit. Ihre Arbeitsweise:
Acrylfarbe auf Schaumstoff. Ein unverwechselbarer Stil auf ungewöhnlichem Material: die
Weichheit des Schaumstoffes, die die Farbe aufnimmt und so eine harte und brüchige
Acrylschicht entstehen lässt – Gegensätzlichkeiten entstehen. Urbanität wird gezeigt,
Miniateliers installiert – und doch Hängematten zur Entspannung offeriert.

Sandra Rauch

The sound from NYD
Acryl, Siebdruck, Malerei
Sandra Rauch arbeitet mit einer von ihr selbst entwickelten mechanischen Lichttechnik auf
Acrylglas, bei der sie die technischen Möglichkeiten der Arbeit mit Licht und Druck auslotet
um völlig neue Bildeindrücke zu erschaffen.
Malerei, Fotografie und Siebdruck werden zu einer höchst individuellen Technik
verbunden, die sie darüber hinaus beständig weiter entwickelt.
Im Zentrum des künstlerischen Interesses von Sandra Rauch stehen die Motive, die in
unserer Gesellschaft durch unendliche Vervielfältigung und Wiederholung zu Sinnbildern
bestimmter Ideen, Visionen, Sehnsüchten wurden. Dabei konzentriert sie sich
insbesondere auf diejenigen, die individuelle Freiheit symbolisieren: bestimmte Ansichten
bestimmter Großstädte oder Cowboys. Durch Abstraktion und Übermalungen werden sie
um völlig neue Ebenen erweitert, in zusätzliche Räume überführt und mit einer fremden
Atmosphäre aufgeladen. Die Transformation von Klischees führt zu einer perspektivischen
Mehrdeutigkeit und entdeckt inhaltlich wie formal Tiefen und Räume die unter der Fassade
unserer Vorstellung verborgen lagen.

Niels Sievers
A room for my friends – Malerei
Niels Sievers Bilder erzählen von etwas, das erstmal nicht zu sehen ist – oder nicht zu
hören, im Falle der gigantischen gemalten schwarzen Lautsprechermembran auf
Leinwand: hier ist ein Bild, das uns direkter als alle anderen auffordert hinzuhören, was es
denn zu sagen hat. Die übrigen zeigen nachtschwarze Silhouetten von Uferhäusern am
Kanal vor denen eine Reihe von Schwänen schlafend im Wasser treiben oder reine
Spiegelungen von Uferbepflanzungen im Wasser. Es ist die Totale aufs Wasser, ohne
Horizontlinie und auch hier finden sich Schwäne, aber sie treten vereinzelt, verloren auf.
Sievers Bilder transportieren Stimmungen, Positionen, Meisterschaft. Sie konfrontieren uns
mit einer nicht nur indirekten, abstrahierten sondern auch lautlosen Welt, ja scheinen
selbst lautlos, obwohl soviel Musik und Wohlklang hinter ihnen zu stecken scheint.

Dr. Nexus
Play VII : act I
Eine audio-visuelle Installation
In Dr. Nexus Arbeit verschmelzen Begriffe und Disziplinen wie Klang, Komposition,
Skulptur, (Klang-)Architektur und (Musik)-Theater zu einer symbiotischen Einheit.
Die für seine raumfüllenden Installationen erarbeiteten Kompositionen werden einerseits
(teilweise oder ganz) vorproduziert und auf CD oder Vinyl gebannt, andererseits ergeben
sie sich erst vor Ort im Zusammenspiel mit den einzelnen Klangskulpturen und –
elementen. Dies können z.B. modifizierte Plattenspieler, durch Ventilatoren getriggerten
Solarsoundmodule, rotierenden Lautsprecher, Radios oder auch Transmitter sein.

DEKS
My Culture – Spray Art

“Jedes Bild ist ein Moment.” (Zitat des Künstlers)
Unter dem Pseudonym DEKS verbirgt sich ein Heidelberger Künstler der street art Szene,
der seit einigen Jahren in der Berliner Musikszene agiert. Seine gesprühten Bilder
zeichnen sich durch ihre motivische Nähe zur Musik und zur Plakatkunst aus. Sie verfolgen
ein klares Design aus Motiven aus aufwändig gestalteten Schablonen in Kombination mit
geschwungenen Schriftelementen. Ihre Wurzel liegt in der Graffitikunst, genauer gesagt, in
der Heidelberger Graffitiszene, die in den 90er Jahren stark vom New York Style geprägt
war. DEKS entwickelte seine Bildsprache zuerst auf Wänden später auf Skizzenblättern
und Leinwänden. Seine Inspiration und Begeisterung für die street art nährte sich für
DEKS aus den Arbeiten seiner Vorbilder KANE, SCOTTY76 und TIME. Die Leinwandserie
„MY CULTURE“ erzählt von seiner Liebe und Faszination zu dieser Kultur – und ist
zugleich seine Hommage an sie.

Oudenarder Strasse 30 und 31

Lilla von Puttkamer
open studio
Verführerisch und träumerisch zugleich entführt Lilla von Puttkamer in Ihren Bildern in eine
eigene Welt. Ein Sein zwischen wachen und träumen; versinken, einen Schritt weiter
gehen und sich selbst erneut versinken, eine Trunkenheit der Tiefe, der Farben, der
Entrückheit – Mögliches trifft auf Unmögliches, Wahrgenommenes auf Erfundenes. Sich
selbst einmalen in das Bild trifft den Wunsch des Betrachters.
Lilla von Puttkamer ist regelmäßige Teilnehmerin bei secondhome projects da
ihr Ausstellungsraum ist zugleich ihr festes Atelier ist.

Miray Seramet
Nylons
Miray Seramet ist ebenfalls regelmäßige Teilnehmerin bei secondhome projects.
Ihre skulpturhaften Stoffe selbst sind Form und Raum. Durch Ihr Interesse am
Zusammenführen verschiedener Materialien, Fadenspannungen und den daraus
resultierenden Interaktionen, den neu entstehenden Stoffstrukturen, schafft sie es,
Dreidimensionalität zu kreieren und damit eine Grundlage für außergewöhnliche
Designobjekte zu schaffen.

Sladjan Nedeljkovis
Across the universe, Fotografie, Installation
Sladjan Nedeljkovic zeigt einen panoramaartigen Überblick über sein Bildarchiv, das
inzwischen auf mehrere tausend Blätter angewachsenen ist. Er interessiert sich für den
narrativen und emotionalen Gehalt von Bildern, seien es Fotografien aus Zeitschriften oder
– im Falle seiner Videos – gefundenes Filmmaterial. In den Konstellationen fügt Sladjan
Nedeljkovic an sich nicht zusammengehörende Blätter zu Gruppen, wodurch ein neuer
Sinnzusammenhang entsteht. Der ursprüngliche Kontext der Einzelbilder ist aufgelöst, die
Gruppen werden zu Kapiteln einer übergeordneten, jedoch offenen Erzählung.

Die special guests:

DJ D-TALE
CHARISMATISCHER PLATTENDREHER MIT DEM AUGE FÜRS „DE-TAIL“
Wenn er die Nadel aufs Vinyl gleiten lässt, trennen sein Publikum nur noch wenige
Sekunden von einer feierlichen Eskalation. Der Sohn seiner Eltern ist gebürtiger Berliner
und verfügt über alle notwendigen Skills, um jeder Party den sprichwörtlichen i-Punkt auf
zu setzen.
Seit dem zarten Alter von 15 Jahren aktiv, kann man D-Tale heute schon getrost einen
„alten Businesshasen“ nennen. Neben seinen interkontinentalen Club-Aktivitäten (mit Gigs
u.a. in Russland, Taiwan, Katar, Griechenland) hat der Rap.de Host schon mehr als 20
Tapes gemixt, welche deutschlandweit „dauerbrennen“. Nun ist er dort angekommen, wo
er hingehört – im Radio. Bei Deutschland bestem Black Music/ Dance Sender JAM FM!

DJ PRO-ZEIKO
Erfolgreicher Globetrotter mit dem Gespür für die richtige Platte
„DJ PRO-ZEIKO“ gehört zur DJ Weltelite. Er wurde 1983 in Berlin geboren und entwickelte
schon früh eine Leidenschaft für die Musik. Sein ausgeprägter Ehrgeiz und der Wille zum
Erfolg trieben die Entwicklung seiner Fähigkeiten konstant voran und er bestritt bald seine
ersten DJ-Wettbewerbe.
Heute ist DJ PRO-ZEIKO kaum noch aus der internationalen DJ-Szene wegzudenken. In
jungen Jahren hat er es bereits geschafft drei Weltmeistertitel der größten DJ-Wettbewerbe
in einem einzigen Jahr zu gewinnen und konnte sich damit schon heute einen Platz im
„DJ-OLYMP“ sichern. Durch seine preisgekrönte Technik und sein besonderes Gefühl für
das Publikum
hebt sich DJ PRO-ZEIKO von der DJ Masse ab.
Sein Musikstil ist sehr facettenreich und beinhaltet hauptsächlich House, HipHop, RnB und
Soul.
DJ PRO-ZEIKO war bereits Opening Act der Black Eyed Peas und hat Partys in Katar,
Taipei und Moskau gerockt.
Seit 2007 ist er Teil des DJ Teams „DISKO INFERNO“ mit seinem Partner „DJ D-Tale“.

Weitere Events:
27. &
28. März open doors – alle Ausstellungen, 16 – 20 Uhr
27. März Tango Nacht – Tango Lesson & Dance, Oudenarder Straße 31, 20 h
28. März Noize u.a. fake mistress, lifeloop, dr. nexus, Schererstraße 11, 19 h
17. April Finissage temp VII

Beitrag von auf 8. März 2010. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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