Tipps fürs Fahrrad: Von Pannenhilfe über Diebstahlschutz bis hin zur Reise mit dem Rad

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Im Sommer ist das Fahrrad nicht nur ein ideales
Fortbewegungsmittel in der Stadt, sondern auch beliebt für Ausflüge
ins Umland oder ganze Fahrrad-Reisen. Pannen, Unfälle oder ein
Diebstahl können aber Ärger bringen und teuer werden. Das
gemeinnützige Online-Verbraucher-magazin Finanztip hat vier Tipps für
Radfahrer zusammengestellt.

Günstige Pannenhilfe fürs Fahrrad

Für Autofahrer ist Pannenhilfe vom Automobilklub normal. Aber auch
für Radfahrer gibt es mittlerweile Helfer, die bei einer Panne
herbeieilen. „Das ist sinnvoll für alle, die Touren aufs Land machen,
Rad-Reisen unternehmen oder längere Strecken mit dem E-Bike pendeln“,
sagt Mobilitätsexperte Daniel Pöhler von Finanztip. Entsprechende
Schutzbriefe sind schon ab 9 Euro im Jahr zu haben. Manche sichern
auch Bergung, erzwungene Übernachtungen oder die Weiterfahrt ohne Rad
ab. Finanztip empfiehlt den Fahrradschutzbrief des Verkehrsclubs
Deutschland (VCD) für 9 Euro. Mitglieder des Allgemeinen Deutschen
Fahrradclubs (ADFC) erhalten Pannen- und Unfallhilfe gegen einen
Aufpreis von 11,90 Euro im Jahr. (Mehr unter:
http://www.finanztip.de/fahrradschutzbrief/)

Das Rad vor Diebstahl schützen

Im Jahr 2014 wurden rund 340.000 Fahrraddiebstähle in Deutschland
bei der Polizei angezeigt. Versichert sind die gestohlenen Räder über
die normale Hausratpolice aber nur, sofern sie in der Wohnung oder im
abgeschlossenen Keller standen. Über eine Zusatzklausel lässt sich
der Schutz auf die Straße erweitern. Bei guten Tarifen ist das Velo
dann sogar nachts versichert. Für Räder im Wert von 1.500 Euro kostet
diese Zusatzklausel pro Jahr im Durchschnitt etwa 50 Euro, hat
Finanztip ermittelt. Einige Anbieter verlangen im Einzelfall aber
deutlich höhere Aufschläge. „Um das Fahrrad gegen Diebstahl zu
versichern, ist der Zusatz zur Hausratversicherung meist der richtige
Weg“, erklärt Versicherungsexperte Saidi Sulilatu. „Wer ein teures
Rad auch gegen Unfallschäden und Vandalismus versichern möchte, der
sollte eher eine exklusive Fahrradversicherung abschließen. Wir
empfehlen die Vollkaskotarife der Ammerländer oder der Waldenburger.“
(Mehr unter: http://www.finanztip.de/fahrradversicherung/)

Haftpflicht für Radler

Radfahrer müssen zwar nicht zwingend eine Haftpflichtversicherung
besitzen, aber wenn sie einen Unfall verursachen und nicht versichert
sind, kann der finanzielle Schaden im schlimmsten Fall
existenzbedrohend sein. Finanztip rät deshalb jedem Radler dringend
zu einer Privathaftpflichtversicherung. „Ab 55 Euro im Jahr gibt es
eine gute Police von Interrisk XXL, wenn Sie in den vergangenen fünf
Jahren keinen Haftpflichtschaden hatten“, sagt Finanztip-Experte
Sulilatu. Ansonsten empfiehlt er für Familien den Tarif Vario Komfort
Plus von der Haftpflichtkasse Darmstadt und für Singles den Tarif
Bayerische Prestige über Check24. (Mehr unter:
http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/)

Mit dem Rad auf Reisen

Wenn der Urlaub mit dem Rad nicht vor der eigenen Haustür startet,
lässt sich das Velo auch mitnehmen – mit der Bahn, dem Fernbus oder
gar im Flugzeug. Im Fernverkehr der Deutschen Bahn darf das Fahrrad
im Eurocity (EC) und Intercity (IC) mit. Dafür benötigen Reisende
eine spezielle Fahrkarte mit Stellplatzreservierung für 9 Euro
beziehungsweise 6 Euro mit Bahncard. Finanztip rät, so früh wie
möglich zu reservieren, weil die Plätze begrenzt sind. Eine
Alternative zur Bahn ist die Mitnahme im Fernbus, die je nach
Anbieter rund 10 Euro kostet und möglichst auch im Voraus reserviert
werden sollte. Für den Flieger müssen Reisende mit Extrakosten in
Höhe von mindestens 50 Euro für Kurz- sowie Mittelstrecken und ab 85
Euro für Langstrecken rechnen. Eine Alternative ist innerhalb
Deutschlands auch der Versand: Hermes transportiert Fahrräder für 40
Euro, die Deutsche Bahn bereits ab 25,50 Euro. (Mehr unter:
http://www.finanztip.de/radreisen/)

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Beitrag von am 30. Juli 2015. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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