Trimega Laboratories: Haaranalyse bei der MPU zuverlässiger als Urinuntersuchung

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Ulm, 4. Januar 2010. Wer seinen Führerschein wegen Drogen oder Alkohol am Steuer verloren hat und nun eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ablegen muss, dem bleibt nur eine Chance seine Fahrerlaubnis zurück zu erlangen: Er muss die aufgekommenen Zweifel an der Fahreignung widerlegen. Waren Drogen oder Alkohol im Spiel, so hat der Kraftfahrer unter anderem nachzuweisen, dass sich sein Konsumverhalten grundlegend geändert hat. Die Abstinenz lässt sich bei Drogen und Alkohol am besten über eine Haaranalyse belegen. Beim Alkohol-Abstinenznachweis wird die Haarprobe auf Ethylglucuronid (EtG), ein Abbauprodukt des Alkohols, untersucht. Ebenso ist ein Abstinenznachweis über Fettsäureethylester (FSEE) im Haar möglich. Mit diesem Verfahren ist es auch möglich, auf Sonderfälle angemessen zu reagieren. Dazu zählen insbesondere genetische Besonderheiten und Erkrankungen des Untersuchten, welche zu falschen positiven Ergebnissen von EtG-Analysen führen können.
Ein Beispiel: Bei einem Kraftfahrer liegt eine seltene genetische Besonderheit, ein Polymorphismus im UDP-Transferase-Gen, vor. Bei der Analyse auf EtG führt dies fälschlicherweise zu positiven Ergebnissen. Das Urinanalyse-Testergebnis deutete auf einen Alkoholkonsum hin, der nicht stattgefunden hat.
„Mit dem Haartest auf Fettsäureethylester (FSEE) lassen sich solche Situationen von vorne herein vermeiden“, sagt Philipp Braunger, Projektleiter und Sprecher von Trimega Laboratories Deutschland. Alkoholkonsum lässt sich im Haar nicht nur über EtG, sondern auch über Fettsäureethylester nachweisen: „Durch die FSEE-Haaranalyse gelang es in diesem Fall, die Abstinenz des Betroffenen nachzuweisen und er erhielt seinen Führerschein zurück“, so Braunger.
MPU: Vorteile der Haar-Alkohol- und Drogenanalyse
Das kosteneffektive Haaranalyse-Verfahren hat gegenüber Blut- oder Urintests wesentliche Vorteile, die vor allem in seiner höheren Aussagekraft vor Gericht liegen: Statt nur punktuell, kann mit dem Haartest ein längerer Zeitraum durchgehend bewertet werden. Dadurch ist ein möglicher Alkoholmissbrauch oder auch die Abstinenz in einem dreimonatigen Zeitraum nachweisbar – bei einer Haar-Drogenanalyse gilt dies sogar 12 Monate rückwirkend. Herkömmliche Tests können Alkohol und Drogen nur im Bereich von Stunden bis wenigen Tagen nachweisen und nicht zwischen gelegentlichem Konsum („Sozialer Trinker“) und dauerhaftem Missbrauch unterscheiden. Die Probenentnahme bei der Haaranalyse erfolgt an selbst bestimmbaren Terminen und ist damit angenehm und unkompliziert. Der zu Untersuchende ist nicht an kurzfristig festgelegte Termine gebunden, wie dies etwa bei herkömmlichen Blut- oder Urintests der Fall ist.

Auf der Trimega-Website (http://www.trimegalabs.de) finden Hilfesuchende alles Wissenswerte über den Haaranalysen-Abstinenznachweis mit einer genauen Darstellung seiner Vorteile. Die Haaranalyse wird von der Bestellung über die Probenentnahme bis hin zur Analyse und Auswertung im Labor im Detail erklärt. Des Weiteren gibt die Website Antworten auf häufig gestellte Fragen. Betroffene können sich auch direkt über die eingerichtete Servicehotline unter 0180-1144-244 oder per E-Mail an Trimega wenden. Alle Informationen stehen auch gebündelt in der Broschüre „Nachweis von Drogen- und Alkoholabstinenz“ kostenlos zum Download bereit. Die Broschüre beinhaltet zudem anonyme Beispiele, bei denen die Haaranalyse erfolgreich durchgeführt und die Fahrerlaubnis wiedererlangt werden konnte.
Trimega Laboratories bietet Haaranalysen nach ISO 17025 für forensische Toxikologie an und entspricht den aktuellen Anforderungen der BASt. Somit müssen die Ergebnisse von den Begutachtungsstellen für Fahreignung akzeptiert werden. Zu den Kunden des Unternehmens gehören weltweit u.a. die Luftstreitkräfte eines europäischen Landes, die britische Hebammenvereinigung, Anwälte für Familienrecht, Mediziner, Kommunalbehörden, Firmenkunden und Endverbraucher.
Weitere Informationen zu Trimega und dem Haaranalyse-Verfahren unter: http://www.trimegalabs.de

Beitrag von auf 5. Januar 2010. Abgelegt unter Forschung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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