TUI Group: Stabile und beständige operative Entwicklung im 3. Quartal zeigt Robustheit des integrierten Geschäftsmodells

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Hotels & Resorts mit starker Ergebnisentwicklung,
Kreuzfahrten auch 2019 auf Wachstumskurs / 737 MAX Flugverbot und
Buchungszurückhaltung belasten wie erwartet das Veranstalter- und
Fluggeschäft im 3. Quartal 2019

– Bereinigtes EBITA im 3. Quartal 2019 wegen Flugverbot 737 MAX
(Auswirkung: 144 Millionen Euro) unter Vorjahr: 100,9 Millionen
Euro (Q3 2018: 186,8 Millionen Euro)
– Konzernumsatz steigt im Berichtszeitraum um 3,7 Prozent
gegenüber Vorjahr
– Wettbewerbsfähigkeit durch stärkere Integration der Märkte:
Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung bei
TUI-Reiseveranstaltern wird beschleunigt
– Ausblick Gesamtjahr 2019 bestätigt
– Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen: „Die digitale
Transformation setzen wir konsequent fort und bauen TUI zum
globalen Plattform-Unternehmen um. Die Stärke und
Internationalität der Marke und der direkte Zugang zu heute
schon mehr als 21 Millionen Kunden bieten großes Potenzial.“

„Trotz des in 2019 bislang anspruchsvollen Marktumfeldes bleibt
unser operatives Geschäft robust. Wir erwarten für das Gesamtjahr
2019 eine solide Entwicklung, das Ergebnis wird aber durch das
Flugverbot für die 737 MAX wie erwartet nicht an das Ergebnis des
Vorjahres anknüpfen. Hotels & Resorts profitieren von unserem
vielseitigen Portfolio und der Bereich Kreuzfahrten wächst weiter
stark. Die Abhängigkeit von den klassischen Reiseveranstaltern ist
inzwischen deutlich niedriger als noch vor fünf Jahren. Der Umbau
geht weiter. Das Veranstalter-Geschäft in den europäischen
Quellmärkten wird schneller und effektiver zusammengeführt. Die
digitale Transformation setzen wir konsequent fort und entwickeln TUI
zu einem globalen Plattform-Unternehmen. Die Stärke und
Internationalität der Marke und der direkte Zugang zu heute schon
mehr als 21 Millionen Kunden bieten großes Potenzial für die
Zukunft“, sagte TUI-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen bei der
Vorstellung der Ergebnisse zum 3. Quartal 2019.

Im Berichtszeitraum verzeichnete die TUI Group ein Umsatzwachstum
um 3,7 Prozent auf 4,745 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,576 Milliarden
Euro). Auf Basis konstanter Wechselkurse ergibt sich ein Anstieg des
Umsatzes um 4,4 Prozent auf 4,777 Milliarden Euro. Das bereinigte
EBITA lag mit 100,9 Millionen Euro insbesondere durch das Flugverbot
der 737 MAX in Höhe von 144 Millionen Euro um 46,0 Prozent unter dem
Vorjahr (186,8 Millionen Euro). Auf Basis konstanter Wechselkurse
ergibt sich ein Minus um 49,2 Prozent auf 98,9 Millionen Euro (3.
Quartal 2018: 194,6 Millionen Euro).

Das Segment der Urlaubserlebnisse mit Hotels, Kreuzfahrten und den
Aktivitäten in den Zielgebieten verbesserte im Berichtszeitraum das
bereinigte Ergebnis um 16,7 Prozent auf 208,3 Millionen Euro
(Vorjahr: 178,5 Millionen Euro).

Wie erwartet und früh im Jahr angekündigt, hatte das seit März
bestehende Flugverbot der 737 MAX deutliche Auswirkungen auf das
Ergebnis im Segment Märkte & Airlines, da die TUI unter anderem
Ersatzkapazitäten für die ausgefallenen Maschinen bis zum Ende der
Sommersaison bereitgestellt hat. Die Kosten im Zusammenhang mit dem
Flugverbot hat der Konzern für das gesamte Geschäftsjahr 2019 mit bis
zu 300 Millionen Euro beziffert. Darüber hinaus haben sich die
Buchungszurückhaltung aufgrund der Hitzewelle des Vorjahres, die
anhaltende Brexit-Unsicherheit sowie deutliche Überkapazitäten im
Flugangebot nach Spanien auch im 3. Geschäftsquartal fortgesetzt. Das
bereinigte Ergebnis lag im Berichtszeitraum mit -103,9 Millionen Euro
insbesondere durch die Aufwendungen durch das Flugverbot in Höhe von
144 Millionen Euro unter dem positiven Vergleichswert des Vorjahres
(3. Quartal 2018: +37,2 Millionen Euro).

Der Konzern bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2019: Das
bereinigte Ergebnis wird wie am 29. März 2019 angekündigt ungefähr um
bis zu 26 Prozent unter dem rebasierten bereinigten EBITA des
Vorjahres in Höhe von 1,177 Milliarden Euro(1) liegen.

Tempo für Umbau der Reiseveranstalter wird erhöht – TUI wird
globales Plattform-Unternehmen

Trotz der aktuellen Herausforderungen und der Volatilität des
Veranstaltergeschäfts ist die TUI kerngesund. Sie ist international
Marktführer und gut positioniert für eine mögliche
Marktkonsolidierung in der Branche. Nach dem Konzernumbau seit 2013
trägt das Geschäftsfeld Märkte & Airlines (Reiseveranstalter) noch
rund 30 Prozent zum Ergebnis der TUI bei, während inzwischen rund 70
Prozent aus den Urlaubserlebnissen (Hotels, Kreuzfahrten, Ausflüge &
Aktivitäten) stammen. Die traditionellen Veranstalter sind der
direkte Zugang zum Kunden in unseren europäischen Quellmärkten. „Wir
wollen die Wettbewerbsfähigkeit auch hier weiter stärken, indem wir
das Veranstaltergeschäft stark vereinheitlichen, schneller umbauen
und damit effizienter und profitabler machen“, sagte Joussen. In den
kommenden 18 bis 24 Monaten sollen die europäischen Quellmärkte enger
zusammen gerückt sein. Gleichzeitig treibt TUI die Digitalisierung
des Konzerns voran und investiert in moderne Technologien und eine
einheitliche Kundenplattform (CRM). Die nächste Phase des Wandels ist
eingeleitet, die TUI wird zu einem globalen Plattform Unternehmen.
Mit der italienischen Technologieplattform Musement soll das Geschäft
mit Aktivitäten und Ausflügen in den Destinationen signifikant
ausgebaut werden. Im März 2019 hatten die TUI und Ctrip eine
bedeutende Kooperation vereinbart. Die rund 200 Millionen Nutzer des
führenden chinesischen Online-Reiseanbieters erhalten direkten
Zugriff auf das Angebot von Musement. Darüber hinaus beschleunigt der
Konzern das Strategieprogramm „TUI 2022“. Über die globale Expansion
der Marke TUI werden neue Märkte erschlossen, insbesondere in
aufstrebenden Ländern mit wachsenden Mittelschichten wie China,
Indien, Brasilien und Malaysia. Erst kürzlich wurde eine weitere
Partnerschaft in Südost-Asien vereinbart: TUI ist der Partner für
Malaysia Airlines beim Aufbau ihres Geschäftsfeldes MHholidays. Die
TUI erschließt solche Zukunftsmärkte vollständig digital über eine
innovative und global skalierende Vertriebs- und Marketingplattform,
die auf der hochmodernen IT-Infrastruktur der TUI basiert.

Übersicht der Segmente Hotels & Resorts:

Erneut starke Entwicklung aufgrund des vielseitigen Hotel
Portfolios, höhere Durchschnittspreise pro Bett

Hotels & Resorts hat das operative Ergebnis im 3. Quartal 2019
deutlich gesteigert. Während die durchschnittliche Auslastung mit 80
Prozent auf einem hohen Niveau lag, stiegen die Durchschnittspreise
auch aufgrund der Verlagerung der Nachfrage vom westlichen ins
östliche Mittelmeer. Im Berichtsquartal hat die TUI neue Hotels in
der Karibik, in Italien, im östlichen Mittelmeer, in Nordafrika, auf
den Malediven und in Bulgarien eröffnet. Seit dem Zusammenschluss
sind 67 neue Häuser zum Portfolio hinzugekommen.

– Bereinigtes EBITA: +26,4 Prozent auf 91,5 Millionen Euro
(Vorjahr: 72,4 Millionen Euro)
– Bereinigtes EBITA auf Basis konstanter Wechselkurse: +12,2
Prozent auf 90,0 Millionen Euro (Vorjahr: 72,4 Millionen Euro)
– Durchschnittspreis pro Bett: +5,4 Prozent auf 60 Euro
– Durchschnittliche Auslastung: -0,4 Prozentpunkte auf 79,8
Prozent

Kreuzfahrten: Alle drei Marken setzen Wachstum fort

Im 3. Quartal des Geschäftsjahres haben alle drei Kreuzfahrtmarken
des Konzerns den Wachstumskurs fortgesetzt und das operative Ergebnis
deutlich verbessert. Mit der Indienststellung der HANSEATIC nature
und der Marella Explorer 2 im Mai 2019 ist die Kreuzfahrtflotte der
TUI auf insgesamt 17 Schiffe gewachsen.

– Bereinigtes EBITA: +14,4 Prozent auf 101,5 Millionen Euro
(Vorjahr: 88,7 Millionen Euro)
– Bereinigtes EBITA auf Basis konstanter Wechselkurse: +14,5
Prozent auf 101,6 Millionen Euro (Vorjahr: 88,7 Millionen Euro)
– Durchschnittliche Rate pro Tag und Passagier:
TUI Cruises: 190 Euro (Vorjahr: 200 Euro)
Marella Cruises: 144 GBP (Vorjahr: 138 GBP)
Hapag-Lloyd Cruises: 584 Euro (Vorjahr: 571 Euro)

– Durchschnittliche Auslastung:
TUI Cruises: 99,5 Prozent (Vorjahr: 98,8 Prozent)
Marella Cruises: 98,5 Prozent (Vorjahr: 100,3 Prozent)
Hapag-Lloyd Cruises: 74,7 Prozent (Vorjahr: 75,6 Prozent)

Destination Experiences: Verkaufte Ausflüge und Aktivitäten nahezu
verdoppelt

Das Segment TUI Destination Experiences (Aktivitäten und Ausflüge
in den Zielgebieten) ist ein Wachstumsfeld und wird strategisch
ausgebaut, unter anderem auch durch die Zukäufe von Musement und
Destination Management in 2018. Die Anzahl der verkauften Aktivitäten
und Ausflüge wurde im Berichtszeitraum auf 2,3 Millionen fast
verdoppelt (+92 Prozent). Das bereinigte Ergebnis lag aufgrund von
Kosten für die Integration von Musement unter Vorjahr. Ohne die
Integrationskosten lag das Ergebnis um drei Prozent über dem
Vorjahreswert.

– Bereinigtes EBITA: -12,1 Prozent auf 15,3 Millionen Euro
(Vorjahr: 17,4 Millionen Euro)

Märkte und Airlines: Marktumfeld weiter herausfordernd,
Gästezahlen und Umsatz gestiegen

Trotz des weiterhin sehr herausfordernden Marktumfeldes konnte der
Bereich der Märkte & Airlines (Reiseveranstalter) des Konzerns im
Berichtszeitraum die Gästezahlen auf 6,028 Millionen (Vorjahr: 6,024
Millionen) steigern, der Umsatz lag mit 4,00 Milliarden Euro um 0,4
Prozent ebenfalls über dem Vorjahr (3,99 Milliarden Euro).

– Bereinigtes EBITA: -103,9 Millionen Euro (Vorjahr: +37,2
Millionen Euro)

Sommer 2019: Buchungsstand verbessert, Durchschnittspreise +1
Prozent

Die Buchungen für den aktuellen Sommer 2019 (Stand: 4. August
2019) liegen zwar um ein Prozent unter Vorjahr, allerdings mit einer
Verbesserung gegenüber dem Buchungsstand zum Halbjahr (-3 Prozent).
Die Durchschnittspreise weisen ein Plus von einem Prozent auf. Wir
erwarten, dass sich dieser positive Trend fortsetzt, da zu diesem
Zeitpunkt im Vorjahr die Hitzewelle weiter anhielt.

Über die TUI Group

Die TUI Group ist der weltweit führende Touristikkonzern und in
rund 180 Zielgebieten der Erde aktiv. Sitz des Konzerns ist
Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im FTSE 100, dem Leitindex der
Londoner Wertpapierbörse, sowie im Freiverkehr in Deutschland. Die
TUI Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 18,5
Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 1,177 Milliarden
Euro. Der Konzern beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter in über 100
Ländern. TUI bietet für seine rund 27 Millionen Kunden, davon 21
Millionen in den europäischen Landesgesellschaften, Services aus
einer Hand. Die gesamte touristische Wertschöpfungskette findet sich
unter dem Dach des Konzerns wieder. Dazu gehören über 380 Hotels und
Resorts mit Premium-Marken wie RIU und Robinson und 17
Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der
Luxusklasse bis zur „Mein Schiff“-Flotte der TUI Cruises und
Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in England. Zum Konzern
gehören darüber hinaus international führende Veranstaltermarken,
1.600 Reisebüros in Europa sowie fünf europäische
Veranstalter-Fluggesellschaften mit rund 150 modernen Mittel- und
Langstrecken-Flugzeugen.

Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches,
ökologisches und soziales Handeln ist Kern unserer
Unternehmenskultur. Die 2015 von TUI gegründete TUI Care Foundation
setzt auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und
Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie
unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die TUI
Care Foundation ist heute in mehr als 20 Ländern der Welt tätig und
initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation
schaffen.

(1) Rebasiert im Dezember 2018 auf 1,187 Mrd. Euro, um einen
negativen Effekt aus der Neubewertung von auf Euro lautenden Darlehen
türkischer Hoteleinheiten in Höhe von 40 Mio. Euro, und erneut
aufgrund der rückwirkenden Anwendung von IFRS 15 auf 1,177 Mrd. Euro.

Pressekontakt:
TUI Group
Group Corporate & External Affairs

Kuzey Alexander Esener
Leiter Presse
Konzernkommunikation
Tel. +49 (0) 511 566 6024
kuzey.esener@tui.com

Original-Content von: TUI AG, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 13. August 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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