Unsichtbare Zahnkorrektur für Erwachsene: Invisalign – erfolgreich getestet und trotzdem umstritten

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Als 2001 die innovative Methode aus den USA in Deutschland eingeführt wurde, herrschte große Begeisterung. Endlich war sie auf dem Markt, die „unsichtbare Zahnspange“, die das Gesicht nicht länger entstellte und mit der man beruflich und erfolgreich weiterhin in der Öffentlichkeit stand, ohne dass die Menschen um einen herum die „nervige Zahnklammer“ bemerkten. Das Invisalign-Verfahren macht Zahnfehlstellungskorrekturen möglich, die für das Gegenüber nahezu unsichtbar bleiben. Die Zähne des Patienten werden durch transparente und elastische Schienen („Aligner“) bewegt, bis sie ihre gewünschte Stellung erreichen. Da die Methode auf einem 3D-Computergrafikverfahrens basiert, kann der Patient bereits zu Beginn der Behandlung sehen, wie das Ergebnis nach ein paar Monaten aussehen wird. Perspektive, die motiviert!

Invisalign begab sich auf seinen Erfolgskurs und die Begeisterung über das neue Verfahren war bei Kieferorthopäden und Patienten gleichermaßen groß. Seine Vorteile gegenüber einer festen Zahnspange liegen auf der Hand: Die transparenten Kunststoffschienen sind im täglichen Leben nicht zu sehen. Die Aligner lassen sich zum Essen und zu wichtigen Anlässen herausnehmen. Eine normale Zahn- und Mundhygiene ist uneingeschränkt möglich.

Nach der ersten Euphorie folgte Kritik, die sich schnell in Internet-Foren verbreitete. „Invisalign klinge verlockend, sei aber teuer und der Erfolg sei mäßig.“ „Man müsse die Aligner vorm Essen immer rausnehmen und anschließend jedes Mal seine Zähne putzen.“ „Freund A von B habe durchgehend Schmerzen gehabt.“

Dr. med. dent. Hubert Litter, MSc, MSc, Zahnarzt der modernen Münchner Praxisklinik DC1 (www.dc-eins.de), ist seit 20 Jahren kieferorthopädisch tätig und wendet das Invisalign-System seit Markteinführung in Deutschland an. Er kann die Vorwürfe nicht bestätigen. Als für Invisalign lizensierter Zahnarzt sammelte er reichliche Erfahrungen mit der „unsichtbaren Zahnspange“ und schaffte seinen Patienten gegenüber stets Transparenz: „Der Vorteil von Aligner ist gerade, dass sie zum Essen herausgenommen werden können! Dadurch sind keine Nahrungs-Einschränkungen, wie bei der festen Zahnspange, nötig, und Speisereste können sich nicht in Nischen ablagern.“ Dass man auf diesem Wege seine Zähne einmal öfter putze, sehe er als Zahnarzt nicht als Nachteil. Des Weiteren liege ein wesentlicher Unterschied zur festen Zahnspange darin, „dass durch Invisalign nicht nur der Druck, sondern auch die Zeitdauer der Druckausübung regelmäßig kontrolliert wird. Ganz ohne Druck können wir mit keiner Methode in der Kieferorthopädie Erfolge erzielen, da sich die zu behandelnden Zähne ohne Druck nicht bewegen!“

Dr. med. dent. Hubert Litter, MSc, MSc, und sein Team sind von der Invisalign-Methode überzeugt. „Kleinere Zahnlücken oder Zahnkorrekturen lassen sich optimal mit Aligner innerhalb von neun und 15 Monaten korrigieren. Wichtig ist es, den Patienten im Vorfeld umfangreich zu informieren, denn Invisalign ist nicht immer indiziert: Sind beispielsweise die Abweichungen der Kieferlage zu groß oder ist ein Zahn stark gekippt, können wir auf diese Methode nicht zurückgreifen.“

Das Invisalign-System wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen und auch nur von ausgesuchten privaten Krankenversicherungen erstattet. Wie bei vielen Methoden, die sich erfolgreich etablierten, aber seit langem nicht mehr im Leistungskatalog der Krankenkassen stehen, stellt sich für den Patienten die Frage nach der Wichtigkeit einer Zahnkorrektur. Für einen Zahn, der einem seit Jahren „im Wege stand“, investiert man gerne, um im Anschluss endlich zufrieden strahlen zu können!

Für weiterführende Presseinformationen wenden Sie sich bitte an Frau Tanja Borsetzky, tborsetzky@tretpfad-marketing.de.

Beitrag von auf 25. März 2010. Abgelegt unter Behandlung & Beratung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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