Urlaub in Bayern Kneipp-Kräuter-Gesundheitshöfe erfahren

Abgelegt unter: Hotel & Gaststätten |


Im Herzen der Natur, in schönen Ferienregionen wie dem Bayerischen Wald liegen die LandVital Kneipp-Gesundheitshöfe. Dort wird noch das alte Kräuterwiesen gepflegt, dort wird es an die großen und kleinen Gäste weitergegeben. Auch die Petersilie ist eine Pflanze mit einer interessanten Geschichte. Heute streuen wir die Blätter dieser Pflanze ohne Hintergedanken in jedes klassische deutsche Mittagsgericht.

Noch vor 500 Jahren galt die Petersilie weniger als Würzmittel, vielmehr spielte sie eine recht doppeldeutige Rolle in der Erotik. Mal sollte sie zur Fruchtbarkeit verhelfen, mal gerade eine Empfängnis verhindern. Wahlweise wurde Petersilie als erotisches Stimulans gepriesen, dann wieder als Mittel der Wahl, um jemand unter die Erde zu bringen. Im Mittelalter trug so manche Straße mit Strich den Namen „Petersilgasse“.

Von all den Wirkungen, die der Petersilie von der Antike bis in die Neuzeit angedichtet wurden, blieb wenig. Als wissenschaftlich belegt gilt, was Heilkundige schon immer wussten: Petersilie regt die Nieren an und zwar in sanfter und würziger Weise. Also darf Petersilie gefahrlos und ohne größere Wirkung auf Potenz oder Schwangerschaft in Gulasch, Braten oder Spaghetti Bolognese verwendet werden.

Wie bei allen Heilpflanzen ist die Wirkung eine Frage der Dosierung. Grundsätzlich kann man Gerichte üppig mit Petersilienkraut oder der Petersilienwurzel verfeinern. In der Medizin wird Petersilie als Tee oder in Tablettenform eingesetzt. Sie dient als Mittel zur Durchspülung bei Nierengrieß oder Krankheiten der ableitenden Harnwege – wobei reichlich zu trinken ist. Schwangere, die Probleme mit dem Wasserhaushalt haben, sollten andere Pflanzenpräparate zur Entwässerung nehmen.

Ansonsten kann man nur guten Appetit für die Gerichte wünschen, denen Petersilie den richtigen Pfiff gibt. Dabei kann man sich auch an die Worte von Sebastian Kneipp erinnern: „Ich kann nicht genug betonen, esset langsam, kauet die Speisen vorerst tüchtig, dann schluckt sie, trinkt nicht zwischen das Essen hinein.“

Beitrag von auf 3. August 2009. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste