Urteile zur Pferdehaftpflichtversicherung

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Das Pferd von Rita B. ist erkrankt. Sie benachrichtigt den Tierarzt, damit dieser sich das Tier anschaut. Im Stall versucht der Tierarzt rektal Fieber zu messen. Dabei tritt das Pferd aus und verletzt den Tierarzt am rechten Daumen. Dieser verklagt darauf die Pferdehalterin auf Schadensersatz, da er auf Grund der Verletzung Verdienstausfall zu beklagen hat. Die Pferdehaftpflichtversicherung soll zahlen.

In erster Instanz wird die Klage abgewiesen, in der Berufung und vor dem Bundesgerichtshof wird geurteilt, dass der Tierarzt sich dem Pferd wegen der vertraglich vereinbarten Untersuchung nähern musste. Somit wurde der Fall an das Berufungsgericht zurückgegeben. Dieses muss nun prüfen, ob der Tierarzt durch einen Verhaltensfehler den Tritt ausgelöst hat und die Pferdehaftpflichtversicherung die Zahlung des Schadensersatzes um einen geringen Anteil mindern kann.

Informationen zur Pferdehaftpflichtversicherung finden Sie hier: http://www.vergleichen-und-sparen.de/pferdehaftpflichtversicherung.html

Auch ein Esel kann ein Auslöser für einen Schaden sein, den die Pferdehaftpflichtversicherung übernehmen muss. Auf einer Weide eines Bauernhofes, der auch Feriengäste beherbergt, befinden sich neben Reitpferden auch Esel. Diese werden ebenso wie die Pferde als Reittiere für die Urlauber genutzt. Einer der Esel stürmt plötzlich lauthals wiehernd auf eins der Pferde zu. Dieses scheut, bricht von der Weide aus und läuft vor ein Auto.

Durch das Gericht wird das Verhalten des Esels nicht als gravierend betrachtet. Nach der Ansicht der Richter ging die Tiergefahr eindeutig vom Pferd aus. Die Versicherung, bei der der Pferdehalter eine Pferdehaftpflichtversicherung hat, muss für diesen Schaden einstehen.

Ein Autofahrer muss beim Erkennen einer Reitergruppe besondere Vorsicht walten lassen. Denn wenn er sich mit überhöhter Geschwindigkeit nähert und dann plötzlich abbremsen muss, um die Reitergruppe nicht zu gefährden, haftet er zu einem großen Teil mit für den entstandenen Schaden. Denn die Pferdehaftpflichtversicherung braucht in diesem Fall nur einen kleinen Teil des Schadens übernehmen, da in diesem konkreten Fall das Pferd auf Grund des Bremsmanövers heftig erschreckt wurde.

Bildquelle: Günter Havlena, www.pixelio.de

Beitrag von auf 10. Dezember 2009. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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