Uscha Wolter: „Jeder kann Menschen auf Augenhöhe begegnen“ // Buchtipp

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Hamburg. 15. März 2010. Wenn sich Menschen auf Augenhöhe begegnen, können sie grenzenlose Berührung erfahren. An dieser Chance lässt die Autorin Uscha Wolter in ihrem neuen Roman „Augenhöhe“, der im Schardt Verlag erschienen ist, ihre Leser jetzt teilhaben.

Die Autorin spricht in ihrem Roman aufrüttelnd und lebensnah ein oft tabuisiertes Thema an: Menschen, die durch Alkohol aus dem sozialen Netz gefallen sind. In Deutschland leben zwischen 1,3 und 2,5 Millionen Menschen in Alkoholabhängigkeit. „Das Thema Sucht geht uns alle an“, sagt Uscha Wolter, „Alkoholismus ist das äußere Zeichen eines inneren Mangels. Ein Schrei nach Annahme und Verstehen, der durch Begegnungen von Mensch zu Mensch auf gleicher Ebene genährt werden kann und gleichzeitig Mut macht, sich vorbehaltlos auf Augenhöhe zu treffen, um aus der Sucht herauszufinden.“

Auszug aus dem Buchinhalt: Psychotherapeut Fred führt ein zufriedenes Leben, bis ein scheinbar beiläufiges Erlebnis mit einer Klientin seine Fassade zusammen stürzen lässt. Fred verliert Halt und Kontrolle über sich und flieht in den Alkohol. Flasche um Flasche schwindet der feste Boden seiner Existenz. Bei tiefen Begegnungen mit dem ebenfalls alkoholkranken und obdachlosen Pit, gewinnen beide durch bedingungslose Offenheit wieder Selbstvertrauen und Kraft für einen Neuanfang.

Bibliografie:
Uscha Wolter: Augenhöhe
1. Auflage 2009, 128 Seiten, kartoniert/broschiert, 10,00 Euro
Schardt Verlag Oldenburg
Veröffentlichung: September 2009
ISBN 978-3-89841-476-0

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