Vier Morde und die Suche nach der Kirche des Lichts

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London/Berlin, 14. Mai 2009 – Es gibt viele Wege, Rom zu entdecken. Einer der spannendsten ist der, den Harvard-Professor Robert Langdon, alias Tom Hanks, im aktuellen Kinofilm „Illuminati“ nach Dan Browns Romanvorlage zurücklegt. Auf der Jagd nach dem Mörder von vier Papstanwärtern, folgt der Professor gezielt platzierten Hinweisen quer durch die ewige Stadt, um zum Versammlungsort der verdächtigen Illuminati in die Engelsburg zu gelangen und dort das Schlimmste zu verhindern. Für Illuminati-Fans, die Langdon auf seiner Verfolgung durch Rom auf der Leinwand begleitet haben und selbst die Schauplätze der Geschichte besuchen möchten, hat Hotels.com eine Illuminati-Tour zusammen gestellt.

Station Nummer eins auf der Illuminati-Tour ist die Chigi-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Popolo nahe der Porta del Popolo. Im Roman und Film findet Langdon hier den Leichnam des mit Erde erstickten und senkrecht in den Boden eingegrabenen Kardinals Ebner aus Deutschland. In der echten Basilika finden Illuminati-Touristen natürlich keine Toten, dafür aber zahlreiche Kunstwerke. Dazu gehören unter anderem die mit der Schöpfungsgeschichte ausgemalte Kuppel der Chigi-Kapelle, ein Bild der Kreuzigung des heiligen Papstes oder die Skulptur „Habakuk und der Engel“. Letztere findet auch im Roman, als Wegweiser zum zweiten Tour-Stopp, Verwendung.
Wer schon nach der ersten Station einkehren möchte, tut dies am besten im Vier-Sterne Traiano Hotel, in unmittelbarer Nähe der Piazza del Popolo.

Durch einen Fingerzeig des Engels in der Basilica Santa Maria del Popolo wird Professor Langdon zum Obelisken auf dem Petersplatz geführt, an dessen Fuß er den erstochenen französischen Kardinal Lamassé findet. Der reale Spitzfeiler vor dem Petersdom besticht Rombesucher allerdings nur durch seine imposante Größe und Gestalt. Ursprünglich stand die 25 Meter hohe Säule in Ägypten und wurde antiken Berichten zufolge auf einem eigens dafür konstruierten Schiff nach Rom transportiert. Seit 1586 ragt der Obelisk an seinem heutigen Standort gen Himmel.
Himmlisch schläft es sich im Vatican Museums Hotel, nur 200 Meter von den Gärten des Vatikans und 900 Meter vom Petersdom entfernt.

Auf der anderen Seite des Tiber liegt die Kirche Santa Maria della Vittoria. Langdon hat herausgefunden, dass sich in der Cornaro-Kapelle des Gotteshauses, in der ein weiterer Kardinal durch Verbrennen hingerichtet wurde, der dritte Hinweis verbirgt. Er wird auch hier wieder durch einen Engel weitergeleitet, denn die Pfeilspitze des Engels weist auf die Piazza Navona hin. Besucher der Santa Maria della Vittoria Kirche sollten sich aber nicht an der Pfeilspitze des Engels in der Skulptur „Die Verzückung der heiligen Theresa“ orientieren. Zum einen zeigt diese einfach nach unten, zum anderen wurde die Kirche von Dan Brown an die Piazza Barberini versetzt und befindet sich tatsächlich an der Via XX Settembre, im Norden der Altstadt.
Das Hotel I Giardini Del Quirinale liegt in unmittelbarer Nähe der Santa Maria della Vittoria und weiterer Kathedralen.

Das letzte Teilstück seines Mörderpuzzles findet Langdon auf der Piazza Navona im Vierströmebrunnen – neben der Leiche des ertränkten Kardinals Baggia. Illuminati-Urlauber müssen allerdings keine Angst vorm Ertrinken in der hochbarocken Plastik haben. Zwar trägt der Brunnen seinen Namen als Sinnbild für die Ströme Donau, Ganges, Nil und den Rio de la Plata, von Strömung kann in dem niedrigen Wasser allerdings keine Rede sein. Die in der Mitte der Säule befindliche Taube spielt auch in Browns Buch eine Rolle. Mit Blick auf die Engelsburg zeigt sie Langdon das Versteck der Illuminati. Als Wegweiser für Reisende eignet sich die Taube allerdings nicht, da die römische Stadtreinigung die Taube jährlich für eine Großreinigung entfernt und in beliebiger Position wieder auf den Obelisken setzt.
Hotels.com empfiehlt das Imperium Suite Navona Hotel, einen Münzwurf vom Brunnen entfernt.

Die Suche nach Hinweisen kreuz und quer durch Rom hat Langdon an sein Ziel gebracht, die Engelsburg, in unmittelbarer Nähe des Petersdoms. Ursprünglich ließ Kaiser Hadrian das Gebäude noch zu Lebzeiten als Mausoleum für sich und seine Nachfolger errichten, erst verschiedene Päpste bauten das Grabmal zur Burg um. Der Name „Engelsburg“ stammt aus der Zeit, in der in Rom die Pest wütete. Erzengel Michael soll dem damaligen Papst an dieser Stelle das Ende der Pest verkündet haben. Da die Pest tatsächlich endete, erinnert noch heute eine Statue des Erzengels an diese Geschichte.
Nur 500 Meter von der Engelsburg entfernt bietet die Residenza Domizia beste Ausflugsmöglichkeiten ins historische Rom.

Weitere Hoteltipps für Rom finden Sie hier: http://deutsch.hotels.com/hotel-italien/hotel-rom/

Beitrag von auf 14. Mai 2009. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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