Vom Modell Bauhaus zum Bauhaus-Verbund

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rstaatsminister Bernd Neumann hat die Arbeit der drei deutschen Bauhaus-Institutionen in Weimar, Dessau und Berlin gewürdigt.

Vor Beginn der Ausstellung „Modell Bauhaus“ im Berliner Martin-Gropius-Bau, die am 21. Juli vom Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Thomas de Maizière eröffnet und von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird, unterstrich Bernd Neumann die Aufgabe der Stiftung Bauhaus Dessau, der Klassik-Stiftung Weimar und des Bauhaus-Archivs Berlin, das kulturelle Erbe des Bauhauses zu bewahren und für die Gegenwart nutzbar zu machen.

„Das Faszinierende am Bauhaus-Gedanken war der Versuch, mit den Möglichkeiten der Gegenwart die Fragen der Zukunft zu beantworten. Das gilt heute umso mehr. Auch der interdisziplinäre Gedanke der Ausbildung, die Ganzheitlichkeit in Lehre und Forschung ist keineswegs unmodern“, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann und plädierte dafür, dass die drei Bauhaus-Institutionen ihre Arbeit noch stärker vernetzen und viel enger kooperieren. „Aus dem Modell Bauhaus sollte ein Bauhaus-Verbund werden. Das setzt voraus, dass an allen drei Standorten der Bauhausgedanke anschaulich vermittelt wird. Es ist wichtig, dass die erste gemeinsame Ausstellung aller drei Häuser kein Einzelfall bleibt, sondern weitere gemeinsame Präsentationen folgen. Ich sehe darin den Auftakt für ein starkes und lebendiges Netzwerk der Bauhausforschung. Es sollte in Berlin, Dessau und Weimar darum gehen, an einer gemeinsamen Plattform zu arbeiten und sich damit auch international zu positionieren“, so Bernd Neumann. Es sei erfreulich, dass die drei Einrichtungen mit dem Museum of Modern Art in New York kooperierten, wo ab November die Geschichte des Bauhauses in einer eigenen Ausstellung gewürdigt wird.

Der Kulturstaatsminister hob weiter hervor, dass der Bund sich für die Bewahrung des Bauhauserbes in besonderer Weise engagiere und mit der Stiftung Bauhaus Dessau und der Klassik-Stiftung Weimar zwei der drei Einrichtungen institutionell unterstütze.

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Beitrag von auf 20. Juli 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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