Vorarlberger Landeskonservatorium lädt zur „Sinfonischen Weihnacht“

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Benjamin Lack (c)VLK/Victor Marin
 

„Unser Sinfonieorchester hat sich unter Benjamin Lack zu einem Klangkörper entwickelt, der auf höchstem Niveau agiert“, sagt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums. Von dieser Qualität kann sich das Publikum am 15. Dezember bei der „Sinfonischen Weihnacht“ wieder überzeugen. Im Festsaal stehen das 2013 uraufgeführte „Speaking Drums“ von Péter Eötvös sowie die 1878 erstmals gespielte vierte Sinfonie von Tschaikowski auf dem Programm. Unter der Leitung von Benjamin Lack wird Schlagzeuger Slavik Stakhov als Solist auftreten.

Positive Entwicklung
Benjamin Lack hat das Sinfonieorchester zu einem fixen Bestandteil der Kulturszene im Bodenseeraum gemacht. Für Musiktheaterproduktionen kooperiert man erfolgreich mit den Theatern in Lindau und St. Gallen sowie mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. „Das Landeskonservatorium möchte Impulse setzen“, ergänzt Ortwein. „Kunst im Allgemeinen und Musik im Speziellen haben eine hohe Bedeutung in der Gesellschaft. Diese zu vermitteln, ist auch das Anliegen unseres Sinfonieorchesters.“

Darüber hinaus bieten die Konzerte auch Lehrenden die Möglichkeit, sich als Künstler zu präsentieren. Bei deren Berufung orientiert sich das VLK an internationalen Qualitätsstandards, die Schlagzeuger Slavik Stakhov, der dieses Mal zum Zug kommt, definitiv erfüllt: Er ist seit dem Wintersemester 2017/18 in Feldkirch tätig und konzertierte schon mit Martin Grubinger, Bobby McFerrin und Jon Lord von Deep Purple. Nach seinem Studium in Odessa und Freiburg wirkte er in namhaften Ensembles wie dem Ensemble Modern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin oder der Bayerischen Staatsoper mit. Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie beispielsweise Claudio Abbado, Kent Nagano, Pierre Boulez – und Péter Eötvös – zusammen.

Abwechslungsreiches Programm
Der ungarische Komponist und Dirigent Péter Eötvös (*1944) ließ sich zu „Speaking Drums. Four poems for percussion solo and orchestra“ von indischen Trommlern inspirieren, die das trommeln, was sie sagen. Daher bietet das Werk auch Texte des ungarischen Dichters Sandor Weöres sowie des indischen Dichters Jayadeva aus dem 12. Jahrhundert.

Parallel zur Oper „Eugen Onegin“ schrieb Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 – 1893) seine Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36. Er widmete sie seiner Gönnerin Nadeschda von Meck. Die vierte gehört mit zu Tschaikowskis beliebtesten Sinfonien und wurde unter anderem von Leonard Bernstein und Herbert von Karajan auf Tonträger verewigt.
Fact-Box „Sinfonische Weihnacht“:
Sonntag, 15. Dezember 2019, 10.30 Uhr
Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums
Reichenfeldgasse 9, 6800 Feldkirch

Programm
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36
Péter Eötvös: Speaking Drums

Orchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums
Schlagwerk: Slavik Stakhov
Leitung: Benjamin Lack

Karten
Eintrittspreise: 23 Euro
Ermäßigte Eintrittskarten (17 Euro) für Schüler, Studenten, Senioren, Mitglieder unterstützender Vereine und Ö1-Clubmitglieder
Vorverkauf: www.v-ticket.at, Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch 0043/5522/73467

Beitrag von auf 28. November 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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