Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Parodontitis

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Saarlouis, 30.09.2018 – Parodontitis und Diabetes gehen Hand in Hand

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnfleisches, die durch Bakterien verursacht wird und im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes führen kann. Parodontitis äußert sich durch eine Schwellung und Entzündung des Zahnfleisches, Zahnfleischbluten sowie durch reizempfindliche Zähne. Im fortschreitenden Verlauf kann es zum Rückgang des Zahnfleisches kommen – die Zahnhälse werden sichtbar, der Zahn tritt immer weiter aus dem Zahnfleisch heraus. Dabei wird der Knochen weiter abgebaut. Die Folge: Der Zahn verliert an Halt und geht verloren.

Der Zahnarzt untersucht daher regelmäßig Zähne, Zahnfleisch und die Mundhöhle. Besteht Verdacht auf Parodontits, werden der Lockerungsgrad der Zähne gemessen und Röntgenaufnahmen gemacht, um einen eventuellen Knochenabbau zu erkennen. Die Therapie besteht darin, die Bakterien, die für die Erkrankung ursächlich sind, zu beseitigen. Hierzu werden die Zahnoberflächen gründlich gereinigt, bei einer fortgeschrittenen Entzündung kann ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig werden. Als Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung von Parodontitis gelten eine mangelnde Mundhygiene und Zahnpflege, Zahnstein, Rauchen oder Stress. Auch Hormone oder Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes, können die Entstehung begünstigen.

Parodontitis und Diabetes

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass das Risiko mit Diabetes auch an Parodontitis zu erkranken, dreimal höher ist, als bei Gesunden. Dies liegt daran, dass ein über längere Zeit erhöhter Blutzuckerspiegel die Blutversorgung im Zahnfleisch vermindert. Dadurch kommt es zu einer Unterversorgung an Sauerstoff und Nährstoffen, was die Abwehrmechanismen schwächt. Weil der Körper nicht angemessen auf Bakterien reagieren kann, können sich diese schneller vermehren. Parodontitis kann aber andererseits auch negative Auswirkungen auf Diabetes haben. Die Entzündungen im Mund können die Blutzuckerwerte beeinflussen. Dies kann sich auf die für die Versorgung der Organe verantwortlichen Blutgefäße auswirken und zu Folgeerkrankungen an beispielsweise Herz, Nieren oder Augen führen. Auch die richtige Blutzuckereinstellung bei Diabetes ist dadurch erschwert.

Die richtige Vorbeugung

Leidet man an Diabetes, sollte man daher regelmäßig den Zahnarzt, sowie Allgemeinarzt, bzw. Diabetologen aufsuchen und verstärkt auf seine Mundhygiene achten. Empfohlen werden zweimal täglich die Entfernung des Zahnbelages mit Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta sowie die Benutzung einer Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Die richtige Putztechnik sowie den Umgang mit der Zahnseide bekommen Sie bei Ihrem Zahnarzt gezeigt. Desinfizierende Mundspülen bekämpfen außerdem Bakterien. Daneben sollte auf eine optimale glykämische Einstellung geachtet werden, um weitere Folgeerkrankungen zu verhindern. Im Idealfall findet ein Austausch zwischen Zahn- und Allgemeinarzt bzw. Diabetologe statt.

Die Praxis Jankwoski steht Ihnen mit ihrem kompetenten Team bei Fragen rund um das Thema zur Verfügung. In unseren Prophylaxe-Programmen werden Ihre Zähne von speziell ausgebildeten Fachassistentinnen professionell gereinigt und kontrolliert. Hier kann bei ersten Anzeichen einer Parodontitis schnell reagiert werden. Zur optimalen Behandlung bei Diabetes arbeiten wir nach einem ganzheitlichen Ansatz und geben Ihnen wichtige Tipps rund um Zahnpflege und Mundhygiene.

Beitrag von auf 30. September 2018. Abgelegt unter Diabetes, Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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