Wenn Hexen im Kinderzimmer stehen und Monster unterm Bett liegen – kann man Albträumen nicht einfach vorbeugen?

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Anmoderationsvorschlag: Als Kind träumt man öfter mal von
bedrohlichen Hexen, die mitten im Kinderzimmer stehen oder Monstern,
die unter das Bett gekrabbelt sind. Dagmar Ponto hat nachgefragt, ob
Kinder gruseliger träumen als Erwachsene:

Sprecherin: Kinder haben keine schlimmeren Träume als Erwachsene,
sie erzählen nur ungefilterter, schreibt das Apothekenmagazin „Baby
und Familie“. Chefredakteurin Stefanie Becker erklärt uns, wie Eltern
am besten reagieren, wenn ihr Kind nachts tränenüberströmt im Bett
sitzt, weil es so schlecht geträumt hat:

O-Ton Stefanie Becker: 20 Sekunden

„Wenn Eltern ihre Kindern trösten, dann hilft es, wenn sie die
Gefühle der Kleinen ernst nehmen und zum Beispiel sagen: „Ich bin
jetzt da und dass du Angst hast, das verstehe ich gut“. Monster jagen
bringt eher wenig, außer dass es den Schlaf raubt. Nachts ist es
besser mit Ruhe, Geduld und Nähe zu trösten.“

Sprecherin: Kinder brauchen diese Verlässlichkeit, dass jemand
nachts für sie da ist. Aber kann man Albträumen nicht einfach
vorbeugen?

O-Ton Stefanie Becker: 25 Sekunden

„Leider nicht. Denn wie man träumt, das liegt meistens in der
Persönlichkeit, und so schlafen sensible, ängstliche Kinder häufig
auch schlechter. Allerdings spielen auch Stress und äußere Umstände,
also etwa die Scheidung der Eltern oder der Tod der Oma, eine Rolle.
Was Kindern prinzipiell hilft, dass sind Einschlafrituale, zum
Beispiel abendliches Vorlesen, kuscheln oder auch eine kleine
Geschichte erzählen.“

Sprecherin: Nun gibt es Kinder, die immer wieder den gleichen
fiesen Traum haben. Kann man irgendetwas tun, damit der seinen
Schrecken verliert?

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

„Das können Eltern versuchen, indem ihr Kind seinen Traum malt,
also alle Ungeheuer und schrecklichen Situationen zeichnet. Dann
sollte das Kind sich selbst ein neues Traumende ausdenken und auch
das malen. Den neuen Schluss, den sollte sich der junge Träumer dann
die nächsten Tage anschauen und oft klappt es, dass dann aus dem
gruseligen Traum guter wird.“

Abmoderationsvorschlag: Häufig helfen auch ein Nachtlicht, damit
das Kind sich nicht vor der Dunkelheit fürchtet und ein beschützendes
Kuscheltier, empfiehlt „Baby und Familie“.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 30. November 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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