Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Sperrung von Ex-Farah-Trainer Salazar

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Natürlich gilt für Alberto Salazar auch die
Unschuldsvermutung. Doch wäre es mehr als grob fahrlässig, wenn die
Anti-Doping-Agentur der USA nach vierjähriger Untersuchung nichts
Belastendes in der Hand hätte und dann während der WM den schon
länger umstrittenen Leichtathletik-Coach aus dem Verkehr zieht. In
den USA hat sich der Umgang mit dem Thema Doping verändert – trotz
des Eiertanzes in der Causa Coleman. »Victory first« war lange das
Motto der Athleten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Lange
schaute da keiner so genau hin, und häufig sogar bewusst weg. In den
hochbezahlten Profiligen gehörte Doping wahrscheinlich so zum
Training wie Einlaufen. Muskelmast als Teil der
Arbeitsplatzsicherung. Natürlich dopt keiner – oder lässt dopen. Und
wenn, dann nur früher. Gesehen hat man auch nichts. Diese
Wagenburgmentalität hat lange Aufdeckungen verhindert. Eine Athletin
und ein Trainer haben sich offenbart. Gemütlich wird es deshalb nicht
für den einstigen Marathonmann. Konstanze Klosterhalfen trainiert
nicht direkt bei Salazar – aber in seinem Umfeld. Sie muss nun
entscheiden, ob es auch weiterhin das Richtige ist.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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Beitrag von auf 1. Oktober 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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