Westfalen-Blatt: Kommentar zur Serie»Game of Thrones«

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Während sich im Kino die Superhelden die Klinke
in die Hand geben, hält die Revolution Einzug ins Wohnzimmer. Es gibt
neue Welten zu entdecken, Charakterabgründe zu erforschen. Nicht
unbedingt bei der ARD oder RTL, sondern bei Netflix, Amazon Prime
oder im Spartenprogramm. Und an der Spitze dieses Paradigmenwechsels
steht »Game of Thrones«. Die Fantasy-Saga ist zu einem globalen
Phänomen geworden. Sie ist das Aushängeschild des Senders HBO und hat
mit ihrem Erfolg die Tür für weitere hochwertige, kostspielige
Produktionen geöffnet. Und das nicht nur in den USA. »Babylon
Berlin«, eine Kooperation zwischen ARD und Sky, hat gezeigt, dass so
etwas auch in Deutschland funktionieren kann. Das ist auch dringend
notwendig. Denn die Öffentlich-Rechtlichen ringen um ihre
Daseinsberechtigung. Und der Kampf um die jungen Zuschauer wird nicht
leichter. Die haben längst andere Plattformen gefunden. Denn »GoT«
hat auch gezeigt, dass Menschen bereit sind, Geld für gute Serien zu
bezahlen. Dafür braucht es keine Superhelden. Und auch kein Happy
End. Ein, zwei Drachen schaden aber nicht.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

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Beitrag von auf 12. April 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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