Wirbelsäulenchirurg Dr. Robert Pflugmacher spricht über die möglichen Folgen von Stress auf den Bewegungsapparat

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Bonn – Das moderne Seminargebäude der Universitätsklinik Bonn war Kulisse für die Auftaktveranstaltung des Qualitätszirkels Neuro-, Stress- & Gesundheitsmanagement am 09. März. Der Qualitätszirkel – längst fester Bestandteil im Kalender aller interdisziplinär arbeitenden Fachärzte – ist etabliert und bietet stets aktuelles Know-how mit neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft.

Stress als Volkskrankheit Nummer 1 verursacht jährlich bundesweit in Unternehmen einen bezifferbaren Schaden in sechsstelliger Höhe. Ausgehend von den verschiedenen Definitionen von Stress, erläuterte Pflugmacher spannend und exemplarisch die orthopädische Relevanz von Stress und dessen mögliche Folgen auf den Bewegungsapparat.

Pflugmacher differenzierte mechanische Schäden mit dem Beispiel Rückenschmerzen, mechanische Verschleißerscheinungen und erläuterte als Ursachen hierfür beispielsweise mechanische Belastungen und auch Fehlbelastungen. So kann ein Busfahrer mit jahrzehntelanger Berufserfahrung durchaus Rückenschmerzen aufgrund der ausgesprochen hohen Belastung durch die Vibrationen, denen er tagtäglich ausgesetzt ist, bekommen. Die Ursache der Schmerzen liegt dann weniger in der sitzenden Tätigkeit als in der Belastung.

Diese Form von Druck und Belastung ist Stress pur für den Rücken.

Gleichwohl informiert Pflugmacher ist ein gewisser Stress insbesondere nach erfolgtem operativem Eingriff notwendig zum Aufbau des Knochens. Erst durch die Belastung des Knochens wird dieser zum Wachstum angeregt.

Einen anderen Blickwinkel bot Pflugmachern den Teilnehmern mit einem Exkurs in Schmerz und Psyche. Pflugmachers Kernaussage: Es gibt Erkrankungen, bei denen man sofort operieren muss. Allerdings sind die Behandler gut beraten bei sämtlichen Rückenbeschwerden, die ohne neurologische Ausfälle einhergehen, vor einer möglichen OP ein umfängliches Behandlungsprogramm mit Krankengymnastik und / oder anderen konservativen Methoden durchzuführen.

Im Anschluss an den interessanten Impulsvortrag von Dr. Pflugmacher lud Bernd Seidel, Kundenberater der der Deutschen Apotheker- und Ärztebank Bonn – als Partner des Qualitätszirkels für Neuro-, Stress- & Gesundheitsmanagement – die Teilnehmer zu einer regen Diskussion ein und sorgte dabei mit Fingerfood und spritzigen Getränken für das leibliche Wohl der Mitglieder und Gäste.

Co-Moderator und Mitinitiator des Qualitätszirkel Neuro-, Stress- & Gesundheitsmanagement ist Dr. Markus Greven, er engagiert sich neben Moderator Dr. med. Peter Hufnagel, Oberarzt am DRK-Klinikum Altenkirchen für eine flächendeckende, fachübergreifende Behandlung von Patienten, denen durch kaum zu therapierenden Langzeitbeschwerden bislang nur eingeschränkt geholfen werden konnte.

Die Organisation des Qualitätszirkels liegt in den bewährten Händen von Andrea Moersdorf von Moersdorf Consulting, der Unternehmensberatung für Praxen und Kliniken mit Schwerpunkt Neuro-Marketing sowie Astrid Arens – Geschäftsführerin des Gesundheitszentrums da Vinci Zentrum Rheinland.

Nächster Termin ist voraussichtlich der 15. Juni 2010 – der Veranstaltungsort wird rechtzeitig in der Presse bekanntgeben. Gern nehmen wir Interessenten auch in unseren Verteiler auf. Bitte schreiben Sie an info@qz-stress.de.

Weitere Informationen:
www.qz-stress.de – www.moersdorf-consulting.de – www.medeco.de – www.davincizentrum.com

Beitrag von auf 15. März 2010. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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