Zahnverlust – wie Rauchen Parodontitis fördert

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Laut einer Studie der Ohio State University kann das Rauchen dazu führen, dass für den Körper nützliche Bakterien abgetötet werden. So können sich Krankheiten schneller ausbreiten. Ein Nichtraucher hat ein stabiles Ökosystem, bestehend aus nützlichen Bakterien, in seinem Mundraum – trotz Zähneputzen und Nahrung. Bei einem Raucher hingegen ist dieses Ökosystem lange nicht so stabil und daher anfälliger für schädliche Bakterien. Es ist besonders auffällig, dass gerade Raucher allgemein häufiger an Parodontitis erkranken als Nichtraucher.

In einer Studie der Ohio State University wurden daher die Bakterienkulturen und deren Verhalten bei Nichtraucher und Rauchern untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass im Mundraum eines Rauchers die nützlichen Bakterien reduziert sind und dafür Krankheitserreger leicht Einzug halten und sich schnell ausbreiten können. Ein intaktes Bio-System im Mundraum ist somit sehr wichtig und bei Rauchern fast nicht möglich.

Im Rahmen der Studie wurde zudem herausgefunden, dass sich nicht nur die Krankheitserreger leicht ansiedeln können und wertvolle Bakterien verdrängt werden. Es wurde auch erkannt, dass die nützlichen Bakterien bei einem Raucher vom Körper bekämpft und als Eindringlinge betrachtet werden. Daher können sie gar kein gesundes Biosystem aufbauen oder wenn, dann nur über längere Zeit mit Einbeziehung von Krankheitserregern.

Wer also eine nachhaltige Mundgesundheit und damit schöne Zähne anstrebt, der sollte sich der Gruppe von Nichtrauchern anschließen. Gerade die Langzeitschäden und deren Auswirkungen auf den gesamten Organismus sind bei Rauchern nicht absehbar.

www.zahnklinik-jung.de

Beitrag von auf 27. Februar 2012. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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