Zeit, das Schweigen zu brechen – Europäische Studie zeigt, wie Menschen mit Inkontinenz leben (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag:

Miteinander reden – das ist super wichtig für eine gut laufende Beziehung.
Natürlich gibt’s aber immer auch Themen, über die nicht jeder offen und ehrlich
sprechen kann. Zum Beispiel über eine Erkrankung wie Inkontinenz. Mehr als neun
Millionen Menschen sind davon hierzulande betroffen – und 43 Prozent von denen,
die in einer Beziehung leben, haben laut einer aktuellen Studie noch nie mit
ihrem Partner darüber gesprochen. Grund genug für Jessica Martin, das Schweigen
jetzt endlich mal zu brechen.

Sprecherin: In Deutschland leiden mehr als neun Millionen Menschen unter
Inkontinenz.

O-Ton 1 (Robin Bähr, 16 Sek.): “Meistens am Anfang, wenn jemand diese Symptome
verspürt, ist er erst mal sehr erschreckt und traut sich nicht mehr in die
Öffentlichkeit. Und es führt oft zur Vereinsamung und auch dazu, dass man seinen
Lebensradius einschränkt. Dass man immer in der Nähe einer Toilette bleiben muss
und möchte und dass man sich nicht mehr unter Menschen traut, weil einem das zu
peinlich ist.”

Sprecherin: Sagt Robin Bähr von Hartmann. Peinlich ist es vielen Betroffenen
auch, mit ihrem Partner über dieses Problem zu reden.

O-Ton 2 (Robin Bähr, 20 Sek.): “Kein Mensch möchte, dass der andere merkt, dass
man seine Blase nicht mehr kontrollieren kann. Da entstehen eben viele Gefühle,
wie Scham, man vertraut sich selbst nicht mehr, und das führt dann zur
Sprachlosigkeit. Man verliert Vertrauen zueinander – und das kann auch dazu
führen, dass die Partnerschaft nicht mehr gelebt wird. Und fast die Hälfte der
Menschen mögen keinen Sex mehr haben.”

Sprecherin: Inkontinenz verhindert aber nicht nur ein erfülltes Liebesleben,
sondern wirkt sich auch nachteilig auf den Alltag aus.

O-Ton 3 (Robin Bähr, 20 Sek.): “Man mag nicht mehr unbedingt Sport machen. Man
traut sich nicht mehr ins Schwimmbad zu gehen, weil man mit einer Einlage nicht
schwimmen kann. Die Lebensqualität wird teilweise erheblich eingeschränkt. Und
wenn man eben dann nicht in eine richtige Versorgung kommt, sich ärztlich
beraten lässt und teilweise Therapien macht oder eben mit einer
Hilfsmittelversorgung unterwegs ist, kann es sein, dass man nicht mehr von zu
Hause weggeht.”

Sprecherin: Wer das vermeiden will, sollte deshalb immer offen und ehrlich mit
dem Partner über seine Inkontinenz reden – und sich dem natürlich auch stellen,
wenn die ersten Symptome auftreten.

O-Ton 4 (Robin Bähr, 11 Sek.): “Da gibt’s online ganz gute Portale, wo man
einfach Informationen über Inkontinenz bekommen kann. Bei uns auf der Seite,
hartman.de, kann man auch Muster bestellen dazu, mit welchen Einlagen oder
Vorlagen man am besten zurechtkommt.”

Abmoderationsvorschlag:

Mehr Infos zum Thema “Inkontinenz” und zur frisch veröffentlichten Studie
“Breaking the Silence: A European Report” gibt’s im Internet unter MoliCare.de.

Pressekontakt:
Philipp Hellmich
PAUL HARTMANN AG
Tel.: 07321 36 1313
E-Mail: Philipp.Hellmich@hartmann.info

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/34248/4451420
OTS: PAUL HARTMANN AG
ISIN: DE0007474041

Original-Content von: PAUL HARTMANN AG, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 27. November 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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