Zwei Kurzfilmnächte in 3sat zu den Kurzfilmtagen Oberhausen (FOTO)

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Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. Mai 2018
Erstausstrahlungen

Dokumentarisch, fiktiv, animiert, experimentell: Anlässlich der
„64. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen“ (3. bis 8. Mai 2018)
zeigt 3sat am Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. Mai 2018, acht
Kurzfilme, die im vergangenen Jahr im Wettbewerb liefen und das ganze
Spektrum des Genres abbilden in Erstausstrahlung.

Den Auftakt macht am Dienstag, 8. Mai 2018, 23.45 Uhr, der mit dem
3sat-Förderpreis 2017 ausgezeichnete Kurzfilm „El Manguito“: Über
Zeichnungen, Fotografien und leise Bilder nähert sich der 19-minütige
Dokumentarfilm von Laurentia Genske den Bewohnerinnen und Bewohnern
eines abgelegenen kubanischen Bergdorfs. Der australische Kurzfilm
„Mrs. McCutcheon“ um 0.05 Uhr erzählt von dem zehnjährigen Tom, der
sich in einen falschen Körper hineingeboren fühlt. Dafür wird er in
der Schule ausgelacht, aber zum Glück gibt es Trevor und ein
bonbonbuntes Happy End. Um 0.20 Uhr folgt „Fishing Is Not Done On
Tuesdays“: Ein 15-Minüter von Lukas Marxt und Marcel Odenbach, in dem
ein Haus an der Küste Ghanas durch seine Architektur zum Guckkasten
wird.

Zu Beginn seiner zweiten Kurzfilmnacht zeigt 3sat am Mittwoch, 9.
Mai 2018, 23.55 Uhr, das Musikvideo „Tower XYZ“ der Filmemacherin und
Künstlerin Ayo Akingbade aus London. Darin durchstreifen verschiedene
Personen Londons Betonwüsten, während eine Frau über die aktuelle
Situation der Stadt und ihre Zukunft nachdenkt. In „Tiefenschärfe“
(0.00 Uhr) umkreisen Mareike Bernien und Alex Gerbaulet die Orte in
Nürnberg, an denen der NSU zwischen 2000 und 2005 drei Morde beging:
Straßenkreuzungen, Unterführungen, Hausfassaden. Ein experimenteller
Kurz-Dokumentarfilm, der den gewaltsamen Tod dreier Menschen mit
Impressionen urbaner Gleichgültigkeit bebildert. Um 0.15 Uhr erinnert
sich die israelische Regisseurin Meshy Koplevitch in „Water Marks“
mit sparsamen Wasserfarbanimationen an ihre Kindheit im Kibbuz: In
der Erwachsenenwelt herrscht Krieg, aber ein kleines Mädchen mit
Gasmaske klettert, schwimmt und fährt Fahrrad. Wie ein
schiffbrüchiger Afrikaner in die Obhut der uniformierten Meerjungfrau
„Germine Ausweis“ gerät, erzählt Mariola Brillowska mit kräftigen
Farben um 0.20 Uhr in ihrem märchenhaften Film „Schwarze Welle“. Und
zum Abschluss zeigt 3sat um 0.30 Uhr „Ich bin hier“: Darin
präsentieren die Teilnehmer der Songwerkstatt AWG Alte Schule
Reitbrook eine Komposition von Danny Schulz. Unter Einsatz sparsamer
Tricks erzählt das Musikvideo vom barrierefreien Zusammensein eines
besonderen künstlerischen Kollektivs.

Im Rahmen seiner Medienpartnerschaft verleiht 3sat bei den 64.
Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen zum 20. Mal den
3sat-Förderpreis. Der mit 2500 Euro dotierte Preis ist für eine
Arbeit einer Regisseurin oder eines Regisseurs im Deutschen
Wettbewerb bestimmt, die durch eine besondere Sichtweise besticht.
Der Preis umfasst darüber hinaus das Angebot, den ausgezeichneten
Beitrag zu erwerben und im 3sat-Programm zu präsentieren.

Mehr zum Kurzfilmprogramm und die Filme als Video-Streams unter
https://pressetreff.3sat.de/startseite/artikel/tiefenschaerfe/

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 – 70-15952;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/dokumentarfilmzeit

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD.

Pressekontakt:
Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 2. Mai 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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