In der medizinischen Praxis stehen Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten bei komplexen Krankheitsverläufen häufig vor der Herausforderung, individuelle Therapieentscheidungen auf Basis umfangreicher und teilweise schwer überschaubarer Informationen zu treffen.
Insbesondere in der Onkologie zeigt sich, dass neben etablierten Leitlinien zunehmend auch individuelle Faktoren eine Rolle spielen können – darunter immunologische Parameter, der Krankheitsverlauf sowie ergänzende diagnostische Daten.
Vor diesem Hintergrund startet mit „Medical Evidence AI“ in Kürze eine neue Plattform, die darauf abzielt, bestehende medizinische Informationen strukturiert auszuwerten und mit internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen abzugleichen.
* Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem:
* medizinische Befunde und Arztberichte
* Laborwerte und diagnostische Daten
* strukturierte Anamneseinformationen
* immunologische Parameter
* aktuelle Studien und Publikationen
Ziel der Plattform ist es, zusätzliche Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und eine strukturierte Einordnung individueller Patientensituationen zu ermöglichen.
Dabei versteht sich Medical Evidence AI ausdrücklich nicht als Ersatz ärztlicher Diagnostik oder Therapieentscheidung, sondern als ergänzende Informations- und Analyseplattform.
Ein besonderer Fokus liegt auf der datenschutzkonformen Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten. Die Analyse erfolgt pseudonymisiert über ein Fall-ID-System und unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen.
„Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich eine bessere Übersicht über ihre individuelle Situation und mögliche Optionen. Gleichzeitig stehen auch Behandler vor der Herausforderung, komplexe Informationen effizient einzuordnen. Hier möchten wir mit unserem Ansatz unterstützen“, erklärt Andreas Rach, Initiator des Projekts.
Die Plattform befindet sich aktuell in der finalen Aufbauphase. Der Start ist in den kommenden Wochen geplant. Bereits jetzt werden erste Partnerpraxen sowie interessierte Patientinnen und Patienten eingebunden.
Weitere Informationen sind unter folgendem Link verfügbar:
www.medical-evidence.com