Lärm auf Baustellen ist längst nicht mehr nur ein Ärgernis für Anwohner, sondern ein Faktor, der Bauzeitpläne, Genehmigungen und letztlich Projektkosten beeinflussen kann. Wo feste Lärmschutzwände zu aufwendig, zu langsam oder für eine befristete Maßnahme schlicht nicht realisierbar sind, gewinnen mobile, temporäre Systeme an Bedeutung. Sie lassen sich ohne Fundamentarbeiten aufstellen, flexibel versetzen und nach Projektende wieder abbauen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Krämer Temporärbau GmbH aus Walpertskirchen in Oberbayern, die sich unter der Marke Mobile Lärmschutzwand auf die Vermietung mobiler Schallschutzsysteme spezialisiert hat – inklusive Lieferung, Montage und Demontage aus einer Hand.

Lärmschutz als Herausforderung auf Bau- und Infrastrukturprojekten
Gerade innerstädtische Bauvorhaben stehen unter wachsendem Druck: Anwohnerbeschwerden, behördliche Auflagen und im ungünstigsten Fall Einschränkungen bis hin zu Baustopps können den Ablauf empfindlich stören. Auch bei Infrastrukturprojekten entlang von Schienen oder Straßen, die häufig unter laufendem Betrieb und teils in Nacht- und Wochenendarbeit umgesetzt werden, ist der Schutz der Umgebung ein wiederkehrendes Thema. Gleichzeitig sind viele dieser Maßnahmen zeitlich begrenzt – eine fest installierte Lärmschutzwand wäre für wenige Monate Bauzeit weder wirtschaftlich noch in der Genehmigungspraxis sinnvoll.
Hier setzen temporäre Schallschutzsysteme an: Sie werden dort positioniert, wo der Lärm entsteht, und wachsen mit dem Baufortschritt. Für Projektverantwortliche stellt sich deshalb weniger die Frage, ob Lärmschutz nötig ist, sondern wie er sich praktisch in den Bauablauf integrieren lässt – ohne aufwendige Erdarbeiten, ohne lange Vorlaufzeiten und idealerweise ohne eigenes Planungsrisiko. Welche Systeme, Methoden und Wirkungen dabei grundsätzlich zum Tragen kommen können, hat die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg in einer Publikation zu neuartigen Maßnahmen zur Minderung von Baulärm zusammengestellt.
Anbieter wie die Krämer Temporärbau GmbH, deren Systeme unter mobile-laermschutzwand.de vorgestellt werden, adressieren genau diese Schnittstelle zwischen technischer Anforderung und Baustellenlogistik: Die Wände werden als Mietlösung bereitgestellt, geliefert, fachgerecht montiert und nach Abschluss der Arbeiten wieder demontiert.
Das Unternehmen hinter der Marke Mobile Lärmschutzwand
Die Krämer Temporärbau GmbH hat ihren Hauptsitz in Walpertskirchen, nordöstlich von München. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bislang mehr als 35.000 Quadratmeter temporäre Lärmschutzwände montiert und verfügt über rund 15 Patente sowie zahlreiche Zulassungen – ein Hinweis darauf, dass die eingesetzten Systeme überwiegend aus eigener Entwicklung stammen. Das Unternehmen zählt sich selbst zu den führenden Anbietern mobiler Lärmschutzlösungen; als Grundlage dafür nennt es die Zahl der realisierten Flächen, die eigenen Zulassungen und die Patentbasis.
Technisch setzt das Unternehmen dabei auf Absorption statt Reflexion: Die mobilen Lärmschutzsysteme sind nach Unternehmensangaben auf maximale Schallabsorption ausgelegt und sollen Lärmemissionen direkt an der Quelle reduzieren. Das Portfolio umfasst freistehende mobile Lärmschutzwände, fahr- oder kranbare Konstruktionen sowie komplette Einhausungen für komplexe Anwendungen.
Strukturell ist das Unternehmen auf die DACH-Region ausgerichtet: Neben dem Hauptsitz in Walpertskirchen dienen Standorte in München, Frankfurt am Main und Berlin als Zwischenlager und sichern die regionale Verfügbarkeit. Damit lassen sich Liefer- und Reaktionszeiten verkürzen – ein Faktor, der auf Baustellen mit engen Terminplänen nicht unerheblich ist. Geliefert wird nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.
Modulare Systeme für unterschiedliche Einsatzszenarien
Die Produktpalette ist modular aufgebaut und deckt unterschiedliche Anforderungen an Schallreduktion, Bauhöhe und Einsatzort ab – von der kompakten Wand für kleinere Maßnahmen bis zur hoch aufragenden Abschirmung großer Baustellen. Vier Systeme bilden den Kern des Angebots; die technischen Werte stammen jeweils aus den Unternehmensangaben:
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K-MODUL: freistehende, mobile Lärmschutzwand mit einer Schallreduktion bis zu 35,5 dB Rw bei einer Bauhöhe von 2,60 Metern und einer Bautiefe von 0,60 Metern; flexibel erweiterbar und für große Bauprojekte konzipiert.
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K-WALL: hochabsorbierende Schallschutzwand mit einer Schallreduktion bis zu 37 dB Rw, Bauhöhe bis zu 4,50 Metern und einer Bautiefe von 1,10 Metern; gedacht für lärmintensive Baustellen.
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K-WALLmax: die große Variante mit ebenfalls bis zu 37 dB Rw Schallreduktion bei einer Bauhöhe von bis zu 7,50 Metern und einer Bautiefe von 2,45 Metern.
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K-LIGHT: lichtdurchlässige Lösung mit reflektierender Schallreduktion bis zu 18 dB Rw, Bauhöhen bis zu 50 Metern und einer Bautiefe ab 0,30 Metern; geeignet etwa für innerstädtische Baustellen, Bahnhöfe und Publikumsbereiche, in denen Tageslicht erhalten bleiben soll.
Ergänzend werden baustellenbezogene Sonderlösungen aus einer Hand angeboten, inklusive statischer Nachweise und Zulassungen, die projektspezifisch erstellt werden. Nach Unternehmensangaben entsprechen alle Systeme den relevanten DIN-Normen, verfügen über eine geprüfte Standsicherheit bis Windzone 3 und kommen in der Regel ohne Fundamente, Abspannungen oder Erdnägel aus. Genau dieser Verzicht auf Fundamentarbeiten ist der zentrale praktische Unterschied zu festen Lärmschutzwänden: Die Systeme lassen sich auf vorhandenem Untergrund aufstellen, bei Bedarf versetzen und nach Projektende rückstandsfrei entfernen – ohne Eingriffe in den Boden und ohne dass Flächen nach der Demontage aufwendig zurückgebaut werden müssten.

Vom Angebot bis zur Montage: der Serviceablauf
Der Prozess beginnt mit einer individuellen Planung der passenden Lärmschutzlösung. Dabei werden Wirtschaftlichkeit und technische Machbarkeit geprüft – also etwa, welche Bauhöhe und welches System für die jeweilige Lärmquelle, die Umgebungssituation und die geplante Einsatzdauer sinnvoll sind. Ein Vor-Ort-Termin gehört ebenso zum Ablauf wie die Abstimmung der Planung mit dem Bauablauf und dem Terminplan des Projekts. Ziel ist es nach Unternehmensangaben, die Lärmschutzlösung so zu planen, dass sie den Baufortschritt nicht behindert, sondern begleitet.
Anschließend übernimmt das Unternehmen Lieferung und fachgerechte Montage, nach Projektende auch die Demontage. Für Bauunternehmen bedeutet das: Der Lärmschutz muss nicht als eigenes Gewerk organisiert werden, sondern läuft als Mietlösung mit – von Entwicklung, Zulassung und Herstellung über den Transport bis zur Montage aus einer Hand. Ein Nebenaspekt, der für Projektverantwortliche interessant sein kann: Die Module lassen sich mit Werbeplanen bekleiden und eignen sich zur Werbevermarktung. Während der Bauphase können so zusätzliche Einnahmen erzielt oder zumindest Teile der Lärmschutzkosten kompensiert werden – ein Punkt, der in der Kalkulation größerer innerstädtischer Projekte durchaus ins Gewicht fallen kann.
Bedeutung für Bauprojekte in der DACH-Region
Die Nachfrage nach temporärem Lärmschutz dürfte in der DACH-Region eher zu- als abnehmen: Bauvorhaben rücken dichter an Wohngebiete heran, Infrastrukturprojekte werden häufiger im Bestand und unter laufendem Betrieb umgesetzt, und die Anforderungen an den Schutz von Anwohnern und Passanten steigen. Auch die Forschung begleitet diese Entwicklung: Ein Gutachten des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung untersucht etwa transparente Schallschutzwände mit hoher akustischer Wirksamkeit – ein Thema, das insbesondere dort relevant ist, wo Tageslicht erhalten bleiben soll, etwa an Bahnhöfen und in Publikumsbereichen. Auch Veranstaltungen und Industrieprojekte gehören zu den Einsatzfeldern, in denen zeitlich begrenzter Schallschutz gefragt ist. Mobile Systeme, die sich ohne Fundamente aufstellen und nach Nutzungsende rückstandsfrei entfernen lassen, passen in diese Entwicklung. Hinzu kommt, dass Lärmschutz zunehmend auch als Kommunikationsfaktor verstanden wird: Wer Baustellenlärm sichtbar reduziert, dokumentiert gegenüber Anwohnern, Kommunen und Auftraggebern, dass die Belange der Umgebung ernst genommen werden.
Mit Standorten in München, Frankfurt am Main und Berlin sowie dem Hauptsitz in Walpertskirchen ist die Krämer Temporärbau GmbH räumlich so aufgestellt, dass weite Teile Deutschlands sowie Österreich und die Schweiz mit kurzen Lieferwegen erreichbar sind. Der Qualitätsrahmen – relevante DIN-Normen, geprüfte Standsicherheit bis Windzone 3 – gibt Planern dabei eine belastbare Grundlage für die Einordnung in ihre eigenen Genehmigungs- und Sicherheitskonzepte.
Projektverantwortliche, die sich über technische Details der Systeme informieren möchten, finden weiterführende Angaben auf der Website des Unternehmens. Sinnvoll ist es in jedem Fall, die Frage des Lärmschutzes frühzeitig in die Bauablaufplanung aufzunehmen – unabhängig davon, für welches System und welchen Anbieter die Entscheidung am Ende fällt.