Globale Daten zeigen eine wachsende Bedeutung nicht-chirurgischer Verfahren – Skin Atelier in Kilchberg setzt auf einen Ansatz, der Hautbild, Hautstruktur und individuelle Ziele miteinander verbindet
Kilchberg/Zürich, September 2026 – Ästhetische Medizin wird zunehmend weniger allein über klassische Schönheitsoperationen definiert. Die aktuellen Zahlen der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) zeigen vielmehr die enorme Bedeutung nicht-chirurgischer Verfahren: 2024 wurden weltweit rund 20,5 Millionen nicht-chirurgische ästhetische Behandlungen durch plastische Chirurginnen und Chirurgen erfasst. Insgesamt registrierte die Erhebung knapp 38 Millionen chirurgische und nicht-chirurgische Eingriffe. Gegenüber 2020 entspricht dies einem Anstieg von 42,5 Prozent bei den Gesamtbehandlungen.
Interessant ist dabei nicht nur die Menge der Behandlungen, sondern deren Zusammensetzung. Botulinumtoxin bleibt weltweit die am häufigsten durchgeführte nicht-chirurgische Behandlung. Gleichzeitig legten andere Verfahren zu: Behandlungen mit Hyaluronsäure stiegen 2024 gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent auf rund 6,34 Millionen Anwendungen. Noch stärker entwickelte sich Calciumhydroxylapatit mit einem Plus von 13,7 Prozent. Auch nicht-chirurgische Hautstraffungsverfahren nahmen gegenüber 2023 um 38,9 Prozent zu.
Nicht alles dreht sich mehr um Volumen
Die Zahlen lassen sich nicht als Beweis für einen generellen Abschied von Fillern interpretieren – Hyaluronsäure bleibt schliesslich eine der weltweit am häufigsten eingesetzten Substanzen. Sie zeigen aber eine zunehmende Differenzierung des nicht-chirurgischen Spektrums: Neben der Korrektur einzelner Falten oder Volumendefizite gewinnen Verfahren an Bedeutung, die auf Hautstruktur, Straffung und regenerative beziehungsweise biostimulierende Prozesse abzielen.
Auch die ISAPS-Daten über einen längeren Zeitraum sind aufschlussreich. Zwischen 2020 und 2024 nahm die Zahl der erfassten Hyaluronsäure-Behandlungen um 56,4 Prozent zu. Bei Calciumhydroxylapatit betrug der Anstieg im selben Zeitraum sogar 87,7 Prozent. Für nicht-chirurgische Hautstraffungsverfahren weist die Erhebung gegenüber 2020 ebenfalls eine deutliche Zunahme aus.
Damit entsteht ein differenzierteres Bild der modernen ästhetischen Medizin: Nicht eine einzelne „Trendbehandlung“ dominiert den Markt, sondern eine wachsende Bandbreite unterschiedlicher Methoden für unterschiedliche Haut- und Körperziele.
Ein Konzept, das mehrere Ebenen der Hautbehandlung verbindet
Ein Beispiel für diesen breiteren Ansatz findet sich am Zürichsee: Das Skin Atelier in Kilchberg kombiniert ästhetische Medizin mit medizinischer Kosmetik sowie Laser-, Körper- und Hautbehandlungen. Zum Angebot gehören unter anderem Microneedling, Morpheus 8, Hyaluronsäure, Biostimulatoren wie Radiesse, Polynukleotide, PRP, Mesotherapie sowie verschiedene Laser- und IPL-Verfahren.
Dabei setzt die Praxis nach eigenen Angaben nicht ausschliesslich auf einzelne Standardbehandlungen. Das Behandlungskonzept beginnt grundsätzlich mit einer Beratung, bei der Haut, individuelle Ziele und die passende Behandlung beziehungsweise Kombination besprochen werden. Die ästhetisch-medizinischen Behandlungen werden laut Skin Atelier von einem Arzt mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in Chirurgie, Innerer Medizin und Sportmedizin durchgeführt; Haut- und Körperbehandlungen übernehmen eine Holistic-Skin-Therapeutin sowie eine erfahrene medizinische Praxisassistentin.
Zum Konzept gehören zudem Laserbehandlungen wie die Fractional-Laser-Therapie, Fotona 4D, Lumecca Photorejuvenation und weitere Verfahren. Im Bereich Medical Spa bietet Skin Atelier unter anderem Aquafacial, Microneedling und medizinische Gesichts- und Körperbehandlungen an.
Besonders interessant: Die Zahlen hinter den „Skin Quality“-Verfahren
Die internationale Statistik liefert einen weiteren Hinweis darauf, weshalb Hautstraffung und Hautqualität inzwischen stärker ins Zentrum der ästhetischen Medizin rücken. Nicht-chirurgische Hautstraffungsverfahren kamen 2024 weltweit auf rund 1,24 Millionen dokumentierte Anwendungen – 38,9 Prozent mehr als 2023. Chemische Peelings stiegen im gleichen Zeitraum um 33,3 Prozent.
Dabei handelt es sich ausdrücklich um globale Daten der ISAPS und nicht um eine Statistik für Zürich oder die Schweiz. Eine Übertragung der internationalen Wachstumsraten auf den Schweizer Markt wäre deshalb nicht seriös. Dennoch zeigen die Zahlen, welche Verfahren innerhalb der internationalen ästhetischen Medizin zunehmend relevant sind.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet diese Entwicklung vor allem mehr Auswahl – aber auch mehr Beratungsbedarf. Denn Hautbild, Hautstruktur, Volumen, Pigmentierung, Gefässe und Gewebeerschlaffung sind unterschiedliche medizinische Fragestellungen und lassen sich nicht sinnvoll mit einer einzigen Methode beantworten.
Medizinische Ästhetik zwischen Technologie und individueller Indikation
Gerade bei apparativen Verfahren ist die fachgerechte Anwendung entscheidend. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit weist darauf hin, dass bestimmte Verfahren und Techniken – darunter hoch fokussierter Ultraschall, ablative Laser, langgepulste Nd und Laserlipolyse – nur Ärztinnen und Ärzten beziehungsweise entsprechend direkt unterwiesenem Praxispersonal vorbehalten sind.
Damit wird auch deutlich, warum die Entwicklung der ästhetischen Medizin nicht nur eine Frage neuer Technologien ist. Entscheidend ist die Kombination aus geeigneter Indikation, qualifizierter Durchführung und realistischer Erwartung an das Ergebnis.
Skin Atelier positioniert sich in diesem Umfeld mit einem Konzept aus ästhetischer Medizin, medizinischer Kosmetik, Laser- und Hautbehandlungen sowie ergänzenden ganzheitlichen Anwendungen. Die Praxis verfügt nach eigenen Angaben über sieben Behandlungsräume am Standort Kilchberg mit Blick auf den Zürichsee.
Die aktuellen internationalen Daten zeigen damit weniger einen einzelnen Beauty-Hype als eine strukturelle Entwicklung: Ästhetische Medizin wird vielfältiger. Neben klassischen Injektionen gewinnen Verfahren zur Verbesserung von Hautstruktur und Hautqualität an Bedeutung. Für Patientinnen und Patienten wird damit nicht nur die Behandlung selbst wichtiger, sondern die Frage, welche Methode zur jeweiligen Haut und zum individuellen Ziel tatsächlich passt.
Über Skin Atelier
Das Skin Atelier AG befindet sich an der Weinbergstrasse 2 in 8802 Kilchberg. Das Unternehmen bietet ästhetische Medizin, medizinische Kosmetik, Laser- und Körperbehandlungen sowie weitere Anwendungen rund um Haut und Wohlbefinden an. Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem ästhetische Injektionen, Microneedling, Morpheus 8, Laserbehandlungen, PRP, Biostimulatoren, Polynukleotide, medizinische Gesichtsbehandlungen, Lymphdrainage, DNA-Testing und Drip-SPA-Anwendungen.
Weitere Informationen: Skin Atelier, Weinbergstrasse 2, 8802 Kilchberg, Schweiz.