38 % der vollstationären Krankenhauspatienten wurden im Jahr 2015 operiert

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Bei 38 % (7,0 Millionen) der knapp 18,7
Millionen stationär in allgemeinen Krankenhäusern behandelten
Patientinnen und Patienten wurde im Jahr 2015 eine Operation
durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht
verändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
war gut die Hälfte der Behandelten, die sich 2015 während ihres
Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen
mussten, 60 Jahre und älter.

Zu den häufigsten Operationen in der Altersgruppe 60+ zählten
sogenannte „andere Operationen am Darm“, zum Beispiel das Lösen von
Verwachsungen oder die Aufdehnung von Darmabschnitten. Danach folgten
endoskopische Operationen an den Gallengängen und vor allem bei
Frauen die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk.

Arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken
spielten vor allem bei den 45- bis 59-Jährigen eine große Rolle. Bei
den Frauen in diesem Alter lagen die Operationen an Mittelfußknochen
oder den Zehengliedern des Fußes an erster Stelle. Bei den Männern
folgten nach den arthroskopischen Gelenkoperationen die
Wiederbefestigung und Plastik am Kapselbandapparat des
Schultergelenkes mittels Arthroskop.

Bei Frauen von 15 bis 44 Jahre waren Operationen, die im
Zusammenhang mit Entbindungen stehen, am häufigsten. Bei Männern
dieser Altersgruppe wurden in erster Linie operative Eingriffe an der
unteren Nasenmuschel vorgenommen.

Bei Kindern bis 14 Jahre gehörten das Einschneiden des
Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der
Rachenmandeln zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Sabine Nemitz, Telefon: +49 (0) 611 / 75 81 33,
www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 28. Oktober 2016. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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