3sat-„Buchzeit“ mit Lektüre-Tipps zu Weihnachten / Talkrunde mit Barbara Vinken, Sandra Kegel, Katrin Schumacher und Gert Scobel (FOTO)

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 18.00 Uhr Erstausstrahlung

Ob als passendes Weihnachtsgeschenk oder für die eigene Lektüre an langen, dunklen Abenden: Ein Buch beschert den Lesenden Gefühle von Romantik bis Spannung und im besten Falle auch Erkenntnisse. Doch das richtige Buch unter den zahlreichen Neuerscheinungen zu finden, ist nicht immer leicht. Das „Buchzeit“-Team mit Barbara Vinken, Sandra Kegel, Katrin Schumacher und Gert Scobel hat vorsortiert und präsentiert am Sonntag, 13. Dezember 2020, 18.00 Uhr, in „Buchzeit“ die Favoriten. In der 3sat-Mediathek ist die Sendung bereits verfügbar.

Die amerikanische Schriftstellerin Sigrid Nunez hat 1976 gerade ihren Master gemacht, als sie die Gelegenheit erhält, für die damals schon sehr bekannte Susan Sontag in New York als Assistentin zu arbeiten. Darüber entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen ihr und Susan Sontags Sohn David. Zu dritt leben sie in der Penthouse-Wohnung der Intellektuellen-Ikone am Riverside Drive. Für Nunez eine ebenso prägende und anregende wie auch fordernde Zeit, die sie in ihrem sehr persönlichen Erinnerungsbuch „Sempre Susan“ schildert.

Ralf Rothmann gehört zu den großen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. „Hotel der Schlaflosen“ ist der Titel eines Bandes mit Erzählungen, der gerade erschienen ist. „Fear is a man’s best friend“, lautet sein Motto. So geht es denn auch in diesen Erzählungen um Menschen in bedrohlichen Ausnahmesituationen. Sie durchleben existentielle Ängste, aber immer schwingen Würde, Hoffnung und Schönheit in den Erzählungen mit.

Die Britin Maggie O’Farrell hat mit „Judith und Hamnet“ einen historischen Roman vorgelegt, der ein echter „Weihnachtsschmöker“ ist. Während der junge Lateinlehrer Shakespeare in London Theaterkontakte knüpft, ist seine acht Jahre ältere Frau Agnes mit ihren Zwillingen in Stratford auf sich allein gestellt. Da bricht die Pest aus, und Agnes steht vor der Tragödie ihres Lebens. Für diesen Roman, der allein aus der Perspektive von Agnes erzählt wird, wurde Maggie O’Farrell mit dem Women’s Prize for Fiction ausgezeichnet.

Anfang der 1980er Jahre besetzen einige junge Leute ein Haus in Berlin Kreuzberg. Ihre Parole: No Future. Es ist die Zeit von Revolten, Drogen, gesellschaftlichen Diskursen, Punk, sexuellen Experimenten und Aids. Das Autorenkollektiv Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland hat mit „Aufprall“ jetzt einen Roman über jene Zeit veröffentlicht.

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Die Sendung in der 3sat-Mediathek: https://3sat.de/kultur/buchzeit/buchzeit-winter-2020-100.html (https://www.3sat.de/kultur/buchzeit/buchzeit-winter-2020-100.html)

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Beitrag von auf 7. Dezember 2020. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Literatur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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