Chrood startet Roadshow beim Aktionstag des Darmstädter Sanitätshauses Klein

Das Darmstädter Start-up Chrood stellt am Samstag, 13. Juni 2026, seinen kontaktlosen Hausnotruf beim Aktionstag „Ab in den Urlaub!“ des Sanitätshauses Klein vor.

Das Sanitätshaus Klein und das Darmstädter Start-up Chrood laden am Samstag, 13. Juni 2026, zu einem Aktionstag rund um Reisen, Hilfsmittel, Hausnotrufsysteme und Sicherheit im Alter ein. Die Veranstaltung findet von 9 bis 17:30 Uhr im Sanitätshaus Klein, Rheinstraße 19-21, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unter dem Themenschwerpunkt „Ab in den Urlaub!“ bietet das Sanitätshaus Klein ein vielseitiges Programm für Menschen mit Versorgungs- oder Hilfsmittelbedarf, Angehörige und Interessierte. Im Mittelpunkt stehen praktische Informationen, persönliche Beratung und Einblicke in Lösungen, die den Alltag unterwegs und zuhause erleichtern können. Für Chrood ist der Aktionstag zugleich der Auftakt einer Roadshow, mit der das Darmstädter Start-up moderne Hausnotruflösungen in der Region vorstellt.

Was Besucher vor Ort erwartet

Zum Programm gehören Vorträge, Produktvorführungen, Live-Demonstrationen und persönliche Beratung. Das Sanitätshaus Klein informiert unter anderem über Reisen mit Stomaanlage und Reisen mit Hilfsmitteln. Chrood stellt vor Ort das kontaktlose Hausnotrufsystem _Hüter_ vor. Das Team erklärt, wie ein Hausnotruf ohne klassischen Notfallknopf funktionieren kann, welche Rolle Hilferufe und Sturzgeräusche spielen und wie Technik Angehörige sowie Pflegedienste im Alltag entlasten kann. In einer Erlebniszone können Besucher den _Hüter_ selbst testen und sich die Funktionen direkt zeigen lassen.

Vor Ort beantworten Chrood und das Sanitätshaus Klein Fragen zu typischen Alltagssituationen: Was passiert bei einem Sturz ohne Notrufknopf? Wie unterstützt Technik nachts bei der Orientierung? Wie lassen sich Angehörige entlasten? Auch Themen wie Alarmablauf, Datenschutz, Kosten, Abomodell und der 14-tägige Testzeitraum werden im Gespräch erläutert.

Was im Notfall passiert

Das System _Hüter_ erkennt Hilferufe und Sturzgeräusche. Im Notfall fragt der _Hüter _nach, was passiert ist. Aus den Antworten erstellt das System lokal eine Zusammenfassung mit wichtigen Informationen, etwa Adresse, Krankheitsbild und Zugangshinweisen, die dann an die Hausnotrufzentrale und den hinterlegten Kontakten übermittelt werden. Ein Akku und eine integrierte Mobilfunkverbindung machen den Hüter unabhängig von der häuslichen Internetverbindung. Ein Orientierungslicht hilft nachts in der Wohnung. Eine Schlüsselbox erleichtert berechtigten Helfern im Notfall den Zugang zur Wohnung.

„Hausnotruf sollte kein Thema für später sein. Wir möchten zeigen, wie Sicherheit im Alter einfach, unauffällig und alltagstauglich unterstützen kann“, sagt Colin Tessarzick, Gründer von Chrood.

Perspektivisch arbeitet Chrood daran, Voraussetzungen für eine mögliche Bezuschussung zu schaffen.

Redaktionen sind herzlich eingeladen, den Aktionstag zu besuchen. Vor Ort können Fotos gemacht, Interviews geführt und O-Töne aufgenommen werden. Colin Tessarzick steht auf Wunsch für Gespräche bereit, etwa zu den Beweggründen hinter Chrood und der Frage, warum Hausnotruflösungen neu gedacht werden müssen.