Accenture-Studie: Konsumenten wollen Smart Devices mit einfacher Bedienung – werden aber noch zu oft enttäuscht

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Vom Fitness-Armband über das
Mobiltelefon bis zur intelligenten Armbanduhr bieten Smart Devices
immer mehr Möglichkeiten. Eine Accenture-Studie zeigt jedoch:
Konsumenten haben große Schwierigkeiten, die angebotenen Funktionen
auch zu nutzen. Die Hersteller müssen hier deutlich nachbessern. Denn
gerade in Deutschland ist eine einfache Bedienung für die
Kaufentscheidung wichtiger als alles andere.

Ein Smartphone, das den Schlaf seines Besitzers überwacht. Socken,
die seine Schritte analysieren, und ein T-Shirt, das die Herzfrequenz
misst. Tablets steuern die Raumtemperatur, Sprachkommandos das Auto,
Handys zählen Kalorien und die Uhr am Handgelenk ist mit allem
vernetzt. Im Wettlauf um neue Kunden überbieten sich die Hersteller
von Smart Devices mit immer neuen Modellen und kreativen Funktionen.
Alle neuen Features sind jedoch sinnlos, wenn der Anwender sie nicht
benutzen kann. Das zeigt die Studie „Digital Consumer Survey 2015“
des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters
Accenture: Knapp neun von zehn Verbrauchern in Deutschland (88
Prozent) haben demnach schon Schwierigkeiten bei der Benutzung ihrer
Smart Devices erlebt. Die Herausforderungen sind dabei ebenso
vielfältig wie die Geräte und ihre Funktionen: Jeweils 15 Prozent der
Befragen hatten zum Beispiel Probleme bei der Installation oder
damit, Smart Devices mit dem Internet zu verbinden. 13 Prozent
ärgerten sich über hohen Energieverbrauch oder fehlende
Möglichkeiten, Gerät und Nutzeroberfläche an ihre Bedürfnisse
anzupassen.

Die größten Probleme sind jedoch viel grundlegender: Fast jeder
dritte Umfrageteilnehmer (31 Prozent) hat es schon einmal erlebt,
dass er schlicht keinen Spaß mit seinem Smart Device hatte oder
keinen Nutzen daraus ziehen konnte. Für 17 Prozent der Verbraucher
sind viele Smartphones, Smartwatches und Co. schlicht zu kompliziert
zu benutzen. Und mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) kennt das Gefühl,
wenn ein frisch gekauftes Gerät nicht den Versprechen des Herstellers
entspricht.

„Für die Hersteller sollte das ein Weckruf sein, ihre
Herangehensweise zu überdenken“, sagt Jürgen Morath, Geschäftsführer
im Bereich Communications, Media und Technology bei Accenture. „Es
kann in Zukunft nicht mehr darum gehen, immer neue Produkte mit immer
anderen Möglichkeiten zu erschaffen, die alle getrennt voneinander
existieren. Entscheidend wird sein, die verschiedenen Geräten zu
einem einheitlichen Nutzererlebnis mit echtem Mehrwert für den
Verbraucher zu kombinieren.“

Wie wichtig das ist, zeigt die Digital Consumer Survey: Jeder
Fünfte (20 Prozent) will ein Gerät, das mit anderen Gadgets und
Systemen in seinem Haushalt kompatibel ist. Für ein gutes Drittel der
Befragten in Deutschland (33 Prozent) ist der ausschlaggebende Grund
beim Kauf eines Smart Devices, dass es möglichst einfach zu bedienen
ist. Möglichst viele Features spielen hingegen nur für 19 Prozent der
Befragten eine Rolle.

Über die Studie:

Für den „Digital Consumer Survey 2015“ hat Accenture 24.000
Verbraucher zwischen 14 und 55 Jahren in 24 Ländern befragt. Neben
Deutschland sind das Australien, Brasilien, China, Frankreich,
Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko,
die Niederlande, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Südafrika,
Südkorea, Spanien, Tschechien, die Türkei, die USA und die
Vereinigten Arabischen Emirate. Die Ergebnisse sind repräsentativ für
die Onlinebevölkerung des jeweiligen Landes.

Über Accenture:

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit mehr als 336.000
Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Als
Partner für große Business-Transformationen bringt das Unternehmen
umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen
und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten
Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture
erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2014) einen
Nettoumsatz von 30 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet
www.accenture.de.

Pressekontakt:
Christoph Weissthaner
Accenture
Campus Kronberg 1
61476 Kronberg im Taunus
www.accenture.de
Tel.: (06173) 94 68997
E-Mail: c.weissthaner@accenture.com

Beitrag von auf 31. August 2015. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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