Aktion #abgasalarm: WDR misst Stickoxide in Düsseldorf +++ Achtung Sperrfrist +++

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In NRW werden die zulässigen Grenzwerte für gesundheitsschädliche
Stickoxide regelmäßig überschritten. Daher drohen in einigen Städten
Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Offizielle Messstationen geben nur
lückenhaft Auskunft über die flächendeckende Belastung durch
Stickoxide. Das möchte der WDR ändern – und selbst messen. Mit der
Aktion #abgasalarm will der Sender insgesamt 200 Messröhrchen in
Düsseldorf verteilen, um detaillierte Informationen über die
Belastung durch Stickoxide zu erhalten.

Zurzeit misst das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbrauchschutz NRW
Stickoxide nur an acht Stellen in der Landeshauptstadt. Doch wie ist
die Belastung an anderen Orten in der Stadt? Welche Muster sind zu
erkennen, welche Faktoren haben Einfluss? Am 28. Februar wird der WDR
die sogenannten Passivsammler in ganz Düsseldorf aufhängen und dabei
einige Orte besonders berücksichtigen, beispielsweise Kindergärten,
Schulen, Sportplätze oder viel befahrene Radwege.

Grundlage für die WDR-eigenen Messungen sind auch die Ergebnisse
eines mobilen Labors des Forschungszentrums Jülich, des sogenannten
„MobiLabs“, eines mit spezieller Technik ausgerüsteten Kleinbusses.
Gemeinsam mit dem WDR fuhren die Jülicher Wissenschaftler am 5. und
6. Februar 2018 Straßen in ganz Düsseldorf ab. Die Ergebnisse liegen
nun vor und zeigen unter anderem die Grenzen der offiziellen
Messstationen: „Eine Messstation ist nur für die Stickoxid-Belastung
an genau dieser Stelle repräsentativ“, so Dr. Franz Rohrer vom
Forschungszentrum Jülich: „Die Belastung kann 50 Meter weiter schon
ganz anders sein“.

Die „Passivsammler“ stammen aus einem zertifizierten Labor aus der
Schweiz, das auch die Auswertung übernimmt. Sie bleiben für vier
Wochen hängen und liefern anschließend jeweils einen
Monats-Mittelwert. Ergebnisse der Messungen werden Ende April
vorliegen. Die Ergebnisse können auch für andere Städte und Kommunen
aufschlussreich sein, denn die Verkehrs- und Belastungssituation in
Düsseldorf lässt sich auf viele andere Ballungsräume übertragen.

Die Aktion #abgasalarm, eine interaktive Karte sowie weiterführende
Informationen zur Gefahr durch Stickoxide sind unter
www.abgasalarm.wdr.de zu finden, dort werden im April auch alle
Ergebnisse veröffentlicht.

Im WDR Fernsehen berichtet am Mittwoch, 21. Februar ab 20.15 Uhr das
Wirtschafts- und Verbrauchermagazin „Markt“ über die Aktion.

Fotos unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:
WDR Presse und Information
Tel. 0221 / 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 20. Februar 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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