Ausbildungsquote weiter hoch / Hörakustiker bieten Zukunftsperspektiven

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Hörakustiker bilden weiterhin viele junge Menschen aus und zeigen sich zukunftsorientiert. Sie investieren seit Jahren in hohem Maß in die Ausbildung von Nachwuchskräften. Mit einer Ausbildungsquote von rund 20 Prozent ist das Hörakustiker-Handwerk einer der ausbildungsstärksten Berufe in Deutschland.

“Moderne Hörsysteme sind derart komplex, dass ausschließlich ausgebildete Hörakustiker in der Lage sind, diese an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen”, erläutert Marianne Frickel, Hörakustiker-Meisterin und Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker. “Die herausragend hohe Ausbildungsquote wird sich auch im Jahr 2020 nicht verringern”, so Frickel weiter.

Die Hörakustiker sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die berufliche Zukunft der jungen Menschen bewusst. Als systemrelevantes Gesundheitshandwerk sorgen sie für die flächendeckende und qualitativ hohe Versorgungssicherheit mit Hörsystemen und ermöglichen Menschen mit Hörproblemen auf diese Weise, Lebensqualität zu bewahren. Um dies auch in Zukunft auf dem bisherigen qualitativ außerordentlich hohen Niveau sicherstellen zu können, werden jungen Menschen in diesem wichtigen und angesehenen Beruf wieder viele Ausbildungsplätze angeboten.

Angehende Hörakustiker sollten soziale Kompetenz sowie medizinisches und psychologisches Interesse mitbringen, denn ihre Aufgabe ist es, hörbeeinträchtigten Menschen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Sie sind Experten für hochmoderne Technik, denn längst haben sich handwerkliche mit digitalen Techniken verknüpft. Diese reichen vom Ohr-Scan über die Anpassungs-Software bis hin zu den winzigen Hörsystemen mit Bluetooth-Anbindung, die mit künstlicher Intelligenz die passende Einstellung zur Hörsituation auswählen oder sich mit dem Smartphone verbinden lassen. Das maßgefertigte Ohrpassstück kann mit CAD-Software am Computer gestaltet und im 3D-Drucker gefertigt werden.

Diese Ausbildung bietet jungen Menschen zudem sichere und vielfältige Berufsperspektiven. Wer nach drei Jahren Ausbildungszeit im Hörakustiker-Handwerk seine Gesellenprüfung besteht, hat häufig schon einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche. In der Branche herrscht Vollbeschäftigung mit langfristiger Perspektive. Die Ausbildung eröffnet viele Möglichkeiten, den beruflichen Weg in unterschiedliche Richtungen zu gehen und sich weiterzuentwickeln. So besteht für Gesellen und Gesellinnen der Hörakustik die Möglichkeit, sich zum Pädakustiker, Audiotherapeuten, Tinnitus- oder Implantat-Spezialisten weiterzubilden. Sie können den Meister machen und damit einen eigenen Betrieb führen und selbst ausbilden. Oder sie wählen mit dem Studium der Hörakustik einen akademischen Weg bis hin zum Doktor oder Professor.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit über 6.700 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen u.v.m. zuständig. Er berät zu Gehörschutz, Tinnitus und allem rund ums Hören.

Pressekontakt:

Michael Skwarciak, M.A. (biha), skwarciak@biha.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/70547/4602784
OTS: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 21. Mai 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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