Beginnende Demenz für Angehörige nur schwer zu erkennen

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Die Diagnose Demenz kann nur ein Arzt stellen –
und genau das wollen Betroffene oft nicht. „Sie merken selber, dass
etwas nicht stimmt. Viele haben Angst und sind deswegen in einer
Abwehrhaltung“, sagt Susanna Saxl von der Deutschen
Alzheimer-Gesellschaft im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.
Wenn Familienmitglieder das Thema ansprechen, ist Fingerspitzengefühl
gefragt. Nicht von Demenz sprechen, sondern eher von Vergesslichkeit
oder Durchblutungsstörungen oder einen generellen Check-up
vorschlagen. Das eigentliche Thema sollte man dem Arzt vorher
andeuten.

Demenz beginnt schleichend. Die ersten Symptome lassen sich oft
erst im Nachhinein in den richtigen Zusammenhang einordnen. „Rückzug
kann darauf hindeuten“, sagt Gabriele Schröder, die in Hamburg
Angehörige im Umgang mit Demenzbetroffenen berät. Auch Konflikte
wegen Unordnung und nicht eingehaltener Absprachen können dann in
einem anderen Licht erscheinen. Viele Betroffene wollen sich nichts
anmerken lassen und kämpfen laut Schröder lange dafür, die Fassade
aufrechtzuerhalten, „auch vor sehr nahestehenden Menschen“. In der
aktuellen „Apotheken Umschau“ erfahren Kinder und Partner, wie sie
Betroffene unterstützten können und dabei selbst bei Kräften bleiben.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2018 B liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Beitrag von auf 24. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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