
„Mit sechs Personen kann man gemütlich fahren“, weiß Tuckerboot-Besitzer Horst Schütze. „Wir sind eine Gruppe von Hobby-Fahrern, die sich regelmäßig zu Tagesausflügen trifft.“ Früher wurden die Wasserfahrzeuge als kleine Arbeitsboote in Häfen und auf Kanälen eingesetzt. Der Name Tuckerboot lässt sich von dem Geräusch des blubbernden Motorenkühlwassers ableiten. Während der Fahrt wird das Wasser durch den Auspuff nach außen gepumpt – dadurch entsteht das Blubbern.
Für das „Schnuppersegeln“ können Interessierte ihre Kinder vor Ort kostenfrei anmelden. Die besonderen Boote haben nur ein Segel und werden vorwiegend zu Freizeitzwecken oder als Einstiegsklasse für den Regatta-Sport eingesetzt. Wer sich lieber mit festem Boden unter den Füßen im Schippern ausprobieren möchte, hat auch dazu Gelegenheit: In einem Bassin auf der Waterfront-Promenade stehen Besuchern Modellboote zur Verfügung, die sich per Fernsteuerung über das Wasser manövrieren lassen. Kinder können hier einen Modellboot-Führerschein machen.
Weitere Informationen finden sich unter www.waterfront-bremen.de und www.facebook.com/waterfrontbremen.