Bronzeplakette an der Germania Brauerei in Bad Segeberg erinnert an Förderer und GlücksSpirale

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Mit viel Liebe zum Detail

Für die Fensterrestaurierung am Gebäude der ehemaligen Germania-Brauerei in Bad Segeberg stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 2010 einen Förderbetrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Nun überbringt Dr. Raimund Becker-Ritterspach vom Ortskuratorium Lübeck der DSD, am 3. November 2015 um 11.00 Uhr an Denkmaleigentümer Carsten Lange eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz“. So wird auch nach den Baumaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren.

Das zweigeschossige Backsteingebäude der ehemaligen Germania Brauerei wurde 1835 in direkter Nähe zum Segeberger Kalkberg und am Ufer des kleinen Segeberger Sees errichtet. Das Gebäude unter einem Krüppelwalmdach erhebt sich über einem mit Granit verblendeten Sockel oberhalb eines Kellergeschosses. Die Gewölbekeller stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Die Geschosse sind durch Putzgesimse voneinander getrennt. Die originalen Blockzargenfenster sind größtenteils erhalten, ebenso die klassizistische originale Haustür. Die Innentüren stammen alle aus der Zeit nach 1900. Im Innern finden sich desweiteren originale Stuckdecken und Öfen, ein Windenrad im Dachgeschoss sowie ein Terrazzoboden aus der Zeit um 1900. Das Krüppelwalmdach aus der Erbauungszeit ist mit S-Pfannen gedeckt.

Das Gebäude bedurfte dringend der Zuwendung. Abgesackte Treppen, verloren gegangene Teile, vermauerte Fenster, abgelöste Innenputze und allenthalben Feuchtigkeit und Anobienbefall im Dachstuhl waren zu beseitigen. Der sehr engagierte Bauherr hat das Objekt auf Empfehlung des Denkmalschutzamtes übernommen und mit viel Freude die Details erhalten.

Das Gebäude der ehemaligen Germania Brauerei gehört zu den über 160 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Schleswig-Holstein fördern konnte.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1

53113 Bonn

Telefon: 0228 9091-402

Telefax: 0228 9091-409

Mail: schirmer(at) denkmalschutz.de

URL: http://www.denkmalschutz.de

Beitrag von auf 30. Oktober 2015. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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