Chirurgen kritisieren EBM-Reform:Änderungen nicht langfristig gedacht

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Die zum 1. April 2020 vorgesehene Reform des Einheitlichen
Bewertungsmaßstabes (EBM) weist für den Berufsverband der Deutschen Chirurgen
e.V. (BDC) in wichtigen Bereichen erhebliche Defizite auf. Zwar gibt es eine
Aufwertung der sogenannten „sprechenden Medizin“, jedoch fehlt in der Einigung
eine dringend notwendige Kompensation der Hygienekosten beim Ambulanten
Operieren. Diese sind durch gesetzliche Vorgaben stark gestiegen.

„Für unser Fach stellt das Ambulante Operieren einen wesentlichen Umsatzanteil
dar, erst recht für die nach §115b SGB V ambulant operativ tätigen Kliniken. Die
durch externe Vorgaben zusätzlich verursachten Kosten liegen pro Eingriff bei
ca. 55 Euro, die in keiner Form zu einer entsprechenden Anhebung der Honorare
geführt haben“, erklärt der Vizepräsident des BDC Dr. med. Jörg-A. Rüggeberg.
Für den nicht-operativen Teil der Praxis könne man die Abwertung der technischen
Leistungen, im Wesentlichen des Röntgens, zu Gunsten einer Verbesserung der
Zuwendung zu den Patienten mittragen. „Chirurgie ist aber das Fach mit den
meisten Operationen“, so Rüggeberg. Gerade angesichts der von der Politik
gewünschten Verlagerung von stationär nach ambulant, sei die fehlende
Anerkennung der verursachten Zusatzkosten ein fatales Signal.

Pressekontakt:

Julia Weilbach
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030/28004-200
Fax: 030/28004-108
weilbach@bdc.de
www.bdc.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/73254/4471930
OTS: Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)

Original-Content von: Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC), übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 17. Dezember 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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