Das sagt Ohrenschmalz über uns aus

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Die Farben und die Formen von Ohrenschmalz können stark variieren: Es kann schwarz, gelb oder sehr trocken sein. Diese Merkmale können durchaus Auskunft darüber geben, wie sich der Gesundheitszustand gestaltet.

Viele Menschen empfinden grundsätzlich einen Ekel, wenn sie an Ohrenschmalz denken. Die Masse, die normalerweise bräunlich-gelb gefärbt und im Gehörgang des Ohres zu finden ist, gilt als unästhetisch, weshalb mit Tüchern, Wattestäbchen und weiteren Werkzeugen versucht wird, es zu entfernen. Die Folgen davon können allerdings fatal sein. Eine schonendere Entfernung ist durch Ohrenkerzen möglich. Es ist nämlich gar nicht schwer, Ohrenkerzen sicher und erfolgreich anwenden. Otosan Ohrenkerzen mit 4 Sicherheitsvorrichtungen eignen sich dafür ideal.

Die Funktion des Ohrenschmalzes

Eine andere Bezeichnung für Ohrenschmalz lautet Zerumen. Es schützt die Ohren, indem es verhindert, dass verschiedene Schadstoffe in den Gehörgang und damit in den Körper gelangen. Es handelt sich bei Ohrenschmalz damit nicht um ein Abfallprodukt – im Gegenteil: Es ist sogar antibakteriell.

Wird beispielsweise Essen gekaut, wird das Ohrenschmalz durch die Kaumuskelbewegung nach außen gedrückt. Dies entspricht einer Selbstreinigung der Ohren. Darüber hinaus wird der Ohrenkanal durch die Substanz befeuchtet und vor Infektionen geschützt. Die Form und die Farbe des Ohrenschmalzes liefern dabei Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand.

Diese Faktoren sind beim Ohrenschmalz wichtig

Wenn kein Juckreiz oder ähnliche Symptome auftreten, bedeutet eine graue Farbe keinen Grund zur Sorge. Oft ist lediglich Staub der Auslöser für die ungewöhnliche Färbung.

Besonders in Städten ist die Luftverschmutzung teilweise sehr hoch, sodass die Menschen das graue Ohrenschmalz dort besonders gut kennen. Die graue Farbe zeigt, dass der Schutz des Ohres ideal funktioniert. Kommt allerdings Jucken hinzu und ist das Ohr schuppig und trocken, könnte ein seborrhoisches Ekzem vorliegen.

Rot gefärbtes Ohrenschmalz

Rötliches Ohrenschmalz erinnert schnell an Blut. Jedoch ist es in der Regel lediglich ein Sekret, welches schon ein wenig älter und deswegen dunkler als normal gefärbt ist. Sollte allerdings tatsächlich Blut für die rötliche Färbung verantwortlich sein, könnte ein Schaden des Trommelfells vorliegen.

Braun gefärbtes Ohrenschmalz

Wird zu viel von dem Sekret durch die Ohrenschmalzdrüsen produziert, ist die Farbe dunkelbraun und damit ein Hinweis darauf, dass der Körper großem Stress ausgesetzt ist. Auf Anspannung oder Angst reagieren die Drüsen im Ohr nämlich stark.

Schwarz gefärbtes Ohrenschmalz

Wenn nur ein einziges Mal schwarzes Ohrenschmalz bemerkt wird, ist dies nicht schlimm. Dies ist lediglich ein Anzeichen dafür, dass das Ohrenschmalz schon sehr alt ist, da die enthaltenen Fette mit Sauerstoff reagieren und sich dadurch dunkel färben. Ist darüber hinaus allerdings auch ein Juckreiz zu bemerken, könnte eine Pilzinfektion des Ohres vorliegen.

Weiß gefärbtes Ohrenschmalz

Ist das Ohrenschmalz weiß und das Sekret dazu bröselig und trocken, könnte dies ein Anzeichen für einen Mangel an Nährstoffen und Vitaminen sein, besonders von Kupfer und Eisen. Eine Behandlung durch Multivitaminpräparate könnte in diesem Fall sinnvoll sein.

Unangenehmer Geruch

Wenn das Ohrenschmalz unangenehm riecht, ist dies oft ein Hinweis auf eine Entzündung des Mittelohres. Ebenfalls ist ein seltsamer Geruch die Folge eines Trommelfellrisses oder schlichtweg der Überproduktion von Ohrenschmalz. Eine Infektion oder eine Entzündung im Ohr können dafür darüber hinaus auch verantwortlich sein.

Beitrag von auf 24. Juli 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Antworten geschlossen, Trackback ist möglich.



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