Erfolgreicher Kampf gegen Tollwut (FOTO)

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Seit über zehn Jahren gibt es in Deutschland eine tödlich
verlaufende Krankheit weniger. Leider ist das nicht überall so auf
der Welt. Deshalb ist der Internationale Tollwut-Tag am 28. September
so wichtig. In Deutschland hat die Tollwut ihren Schrecken verloren.
Die bei Mensch und Tier tödlich verlaufende Krankheit kennen viele
nur noch vom Hörensagen. Das beweist: Es ist möglich, mit umfassender
Aufklärung und konsequenter Gesundheitsvorbeuge lebensbedrohliche
Infektionserkrankungen zu eliminieren.

Maßgeblichen Anteil daran hat in Deutschland und Europa die
flächendeckende Köderimpfung bei Füchsen, die als Hauptüberträger
gelten, und der konsequente Impfschutz bei Haustieren wie Hund und
Katze. Inzwischen geht in Deutschland vom Fuchs keinerlei Gefahr mehr
aus. Dennoch ist die Tollwutimpfung für Hund und Katze
empfehlenswert. Geimpfte Tiere besitzen dann einen Rundum-Schutz,
selbst dann, wenn sie mit anderen infizierten Tieren in Kontakt
kommen, beispielsweise mit nicht oder nicht korrekt geimpften
Importhunden aus Osteuropa, der Türkei oder Marokko. Weil dort die
anzeigepflichtige Tierseuche immer noch verbreitet ist, existieren
auch strenge Einreise- bzw. Tierimportauflagen. Auch wer seinen Hund
mit in den Urlaub nehmen will, sollte sich vorher genau darüber
informieren, welche Vorschriften gelten. Die Tollwutimpfung gehört
auf jeden Fall dazu und wird auch im EU-Heimtierpass vermerkt.

Weitaus dramatischer ist die Situation in anderen Teilen der Welt.
Immer noch sterben jährlich rund 59.000 Menschen an der Tollwut. Am
stärksten betroffen sind Kinder unter 15 Jahren. Rund 100 Kinder am
Tag werden immer noch Opfer der Tollwut, hauptsächlich in Afrika und
Asien. Auch dort erfolgen fast alle Infektionen durch den Biss
erkrankter Hunde.

Um auf die weltweite Bedeutung der Tollwut aufmerksam zu machen,
wurde der Internationale Tollwut-Tag ins Leben gerufen, der in diesem
Jahr bereits zum 13. Mal an die Gefahren dieser Krankheit erinnert.
Im Mittelpunkt steht 2019 die Bedeutung der Impfung. Die Ziele sind
klar definiert. Bis 2030 möchte man mit entsprechenden Impfprogrammen
für Hunde dafür sorgen, dass weltweit kein Mensch mehr an Tollwut
durch einen Hundebiss sterben muss.

http://ots.de/hUBKaI

Pressekontakt:
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honorarfrei bei Quellenangabe.

Weitere Informationen: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Dr. Sabine Schüller, Schwertberger Str. 14,53177 Bonn,
Tel. 0228 / 31 82 96, E-Mail bft@bft-online.de, www.bft-online.de

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Beitrag von auf 29. August 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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