Fair produzierte Biobaumwolle: Nachhaltige Textilien als echte Alternative auch für die Hotellerie

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Das Team von Dibella reist regelmäßig in die Gebiete, aus denen sie ihre Rohstoffe beziehen. Das deutsche Traditionsunternehmen legt großen Wert auf eine transparente Lieferkette. Rolf Slickers, Geschäftsführer des Wäschereiverbundes Servitex, ließ es sich als Partner von Dibella daher nicht nehmen, vor Ort als Erntehelfer die Initiative des Hotelwäscheherstellers persönlich kennen zu lernen: „Servitex setzt sich ebenfalls für ökologisch und nachhaltig sinnvolle Produkte ein. Dazu gehören auch die Dienstleistungen unserer Wäschereien selbst. Neben einem Einsatz von hochwertigen Waschmitteln, der Nutzung von energieeffizienten Geräten oder fairen Arbeitsbedingungen sowie vielen weiteren Eigeninitiativen unserer Mitglieder, die sie schon seit einigen Jahren erfolgreich umsetzen, arbeiten wir auch mit entsprechenden Partnern zusammen. Daher begleitete ich Dibella, um mir vor Ort die Situation in Indien anzusehen. Dabei durfte ich eine unendlich wertvolle Erfahrung machen: Die Arbeit mit den Kleinbauern veränderte vor allem meine Sicht auf die Dinge.“

In Indien besitzen die meisten Kleinbauern, bzw. Farmerfamilien, die vom Anbau von Baumwolle leben, nur rund einen Hektar Land. Diese Kleinbauern haben somit nur eine Chance zu überleben, indem sie sich in Kooperativen zusammenschließen und so ihre Interessen gemeinsam vertreten können. So haben sie die Möglichkeit, ihre Landsysteme nachhaltig und profitabel zu bewirtschaften. Darüber hinaus erhalten sie einen Zugang zu den Fairtrade-Märkten.

Zu den Kooperativen gehört unter anderem die Chetna-Kooperative, über die Dibella seine Bio-Fairtrade-Baumwolle bezieht. Chetna arbeitet mit Bauern in den regenarmen Regionen Maharashtra, Andhra Pradesh und Odisha zusammen. Sie bewirtschaften insgesamt eine Fläche von rund 176.050 km².

„Im Tagesgeschäft erleben wir häufig, dass seitens der Kunden zwar grundsätzlich die Notwendigkeit zu mehr Nachhaltigkeit gesehen wird, dann aber doch wieder der Preis im Vordergrund steht. Wer einmal selber erlebt hat, was mit diesem verhältnismäßig eher geringen Mehrpreis vor Ort bewirkt werden kann, wird sicher staunen und die ganze Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Das Auskommen der Bauernfamilien ist mit einem nur etwas höheren Preis gesichert und für ein gesundes Ökosystem und die Biodiversität vor Ort ist ebenfalls gesorgt. Eigentlich sollte jeder, der in irgendeiner Form mit Textilien handelt, einmal eine solche Reise unternehmen“, fügt Silke Brüggemann, Marketingleiterin der Dibella hinzu.

Der Verbund textiler Dienstleister ist auf die Hotellerie spezialisiert und bietet seine Dienstleistungen in der gesamten D/A/CH-Region an. Bereits über 1.000 Hoteliers vertrauen den privatgeführten Wäschereibetrieben.

Beitrag von auf 17. Dezember 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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