Falsch oder wahr? Woran man verlässliche Gesundheitsinformationen im Netz erkennt / Weitere zusätzliche Quelle helfen, den Wahrheitsgehalt einer Nachricht zu überprüfen

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Falschmeldungen begegnen uns überall im digitalen Raum. Dazu zählt diese Whatsapp-Sprachnachricht in der ersten Phase der Corona-Pandemie im März: Eine Frau warnte vor der Einnahme von Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Ibuprofen und bezog sich dabei auf unveröffentlichte Forschungsergebnisse der Wiener Uniklinik. Die Nachricht klang für viele authentisch und echt – war sie aber nicht. Das berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Dem Ursprung der Nachricht nachgehen

Ob eine Nachricht wahr oder falsch ist, ist nicht immer leicht zu erkennen. Manche Mythen verbreiten sich rasend schnell und sind nicht leicht zu wiederlegen. Gerade dann, wenn sie sich auf vermeintliche Fakten, Zahlen oder Studien beziehen. Professorin Eva Baumann vom Hannover Center for Health Communication an der dortigen Hochschule für Musik, Theater und Medien definiert Fake News als absichtlich gefälschte Nachrichten, die zum Zwecke politischer oder ideologischer Ziele manipulieren sollen. Um eine Gesundheitsmeldung nach ihrem Wahrheitsgehalt zu überprüfen, empfiehlt sie den Absender zu ermitteln. „Ganz wichtig: Wo hat eine Nachricht ihren Ursprung?“ , erklärt die Medienexpertin in der „Apotheken Umschau“. Kann man die Person, das Institut, die Forscher selbst kontaktieren? Steht ein Autor unter dem Artikel? Und selbst dann gilt: Beunruhigt der Inhalt, sollte man skeptisch werden und auf sein Bauchgefühl hören. Im Zweifel kann eine weitere zusätzliche verlässliche Quelle wie etwa das Robert Koch-Institut hinzugezogen werden, die eine Gesundheitsinformation bestätigt.

Siegel helfen Qualität von Informationen einzuschätzen

Wird ein Medikament oder eine Therapie verdächtig hochgelobt – vielleicht sogar mit Link zu einem Shop, in dem die Produkte erworben werden können? Vorsicht: Dann handelt es sich möglicherweise um versteckte Werbung . Eine Hilfe, um Qualität und Transparenz von Informationen einzuschätzen, können auch Siegel sein. Zum Beispiel vergeben die Organisation Health On the Net (HON) und das Aktionsforum Gesundheitssystem (afgis) Qualitätssiegel für Gesundheitsinformationen.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Gesundheitsinformation und wie sich ihr Wahrheitsgehalt erkennen lässt, finden Leserinnen und Leser in der neuen „Apotheken Umschau“, aber auch online bei https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11/2020 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de .

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
E-Mail: mailto:presse@wortundbildverlag.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/52678/4758094
OTS: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

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Beitrag von auf 10. November 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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