Fragen des Alltags: Macht Bargeld krank?

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Anmoderationsvorschlag: Münzen und Bargeld haben wir jeden Tag in
der Hand. Da kann man sich leicht vorstellen, wieviel Keime sich auf
dem Bargeld befinden. Ob man davon auch krank werden kann, dazu Petra
Bröcker:

Sprecherin: Sie heißen Staphylococcus aureus, Staphylococcus
epidermis oder auch Mikrococcus luteus. Hinter den Namen verbergen
sich Keime, die häufig an Bargeld kleben. Auch an anderen Orten
lauern sie, sagt Konstanze Faßbinder von der Apotheken Umschau:

O-Ton Konstanze Faßbinder 17 sec.

„Tatsächlich konnten Wissenschaftler mehrere Tausend Arten von
Bakterien und Pilzen nachweisen. Besonders auf kleinen Scheinen und
Münzen, die schon lange im Umlauf sind. Man muss aber sagen, dass die
Dichte auf Bargeld ähnlich hoch ist wie auf Türgriffen in der
öffentlichen Toilette zum Beispiel oder auf Haltestangen in Bussen,
U-Bahnen oder S-Bahnen.“

Sprecherin: Stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind die
Erreger, die wir täglich aufs Neue an den Händen haben?

O-Ton Konstanze Faßbinder 17 sec.

„Die meisten der nachgewiesenen Arten sind für Gesunde harmlos und
kommen teilweise ohnehin auf der Haut vor. Wenn aber jemand zum
Beispiel mit keimbelasteten Händen in Hackfleisch greift, da kann es
explosionsartige Vermehrungen geben. Das Hack muss dann gleich
gegessen oder erhitzt werden, sonst kann es zu akuten Vergiftungen
kommen.“

Sprecherin: Ein wirksamer Schutz gegen Infektionen oder
Vergiftungen ist gründliche Hygiene:

O-Ton Konstanze Faßbinder 19 sec.

„Der beste Tipp ist ganz alt, das ist regelmäßiges Händewaschen.
Zirka dreißig Sekunden lang und natürlich auch vor und nach dem
Essen. Das macht man am besten, indem man wirklich alle Hand- und
Fingerpartien gründlich einseift, dann abspült und abtrocknet. Da ist
auch in einer Studie nachgewiesen, dass das Risiko für
Atemwegsinfekte um mehr als die Hälfte sinkt.“

In anderen Ländern geht man teilweise ganz anders mit Bargeld um,
schreibt die Apotheken Umschau. In Japan zum Beispiel desinfizieren
Geldautomaten das Bargeld, bevor es ausgegeben wird. Am wenigsten mit
Keimen belastet ist im internationalen Vergleich australisches Geld.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Beitrag von auf 14. Oktober 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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