G20-Flugreise-Analyse: Diese Staatschefs sind die größten CO2-Sünder

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– Die Reiseplattform fromAtoB analysiert die Auslandsflugstrecken
der G20-Staatschefs
– Japans Premierminister Shinzo Abe die höchsten CO2- Emissionen.
Trump ist nur die Nummer 2
– Merkel liegt bei den größten Klima-Sündern im Mittelfeld und
verursachte trotz großer Reisedistanz vergleichsweise geringen
CO2-Ausstoß

Beim G20-Gipfel am Wochenende in Osaka haben die Staats- und
Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen und der EU auch die
Klimapolitik ins Auge genommen. Doch welcher G20-Staatschef hat durch
seine bisherigen Flugreisen die größten CO2-Emissionen verursacht?
Die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) hat in einer aktuellen
Analyse alle 259 Auslandsflugreisen der G20-Präsidenten aus dem
vergangenen Jahr analysiert und die damit verbundenen CO2-Emissionen
der verschiedenen Flugzeugmodelle errechnet.

Japans Premier unter allen Staatschefs der größte Klimasünder,
Trump auf Platz zwei

Der japanische Premierminister Shinzo Abe führt die Liste der
untersuchten G20-Politiker in den Punkten zurückgelegte Distanz und
verursachte CO2-Emissionen an. Seine Boeing 747-400 hat rund 207.000
Kilometer zurückgelegt und dabei knapp 14.500 Tonnen CO2 ausgestoßen.
Aus Kostengründen wurde der Jumbo-Jet dieses Jahr durch eine Boeing
777-300ER ersetzt, welche seit April als neue Japanese Air Force One
fungiert.

Auf Platz zwei der größten CO2-Verschmutzer rangiert der
amerikanische Präsident Donald Trump mit 11.490 Tonnen. Trump hat mit
131.000 Kilometern zwar nur 60 Prozent der Strecke des
erstplatzierten Abe zurückgelegt, kommt jedoch auf 80 Prozent dessen
CO2-Ausstoßes. Grund: Die Air Force One hat unter allen analysierten
Flugzeugen den höchsten CO2-Emissionswert pro Kilometer (88
Kilogramm). Moon Jae-in aus Südkorea kommt mit 11.461 Tonnen bei
164.000 gereisten Kilometern 2018 auf die drittschlechteste
Umweltbilanz.

Merkel trotz drittweitester Reisedistanz beim CO2-Fußabdruck im
Mittelfeld

Auf 36 Staatsreisen im Jahr 2018 legte Angela Merkel insgesamt
171.000 Kilometer zurück und steht damit auf Platz drei der
G20-Staatschefs mit den meisten Reisekilometern. Hierbei kommt die
CDU-Politikerin auf 7.325 Tonnen ausgestoßenes CO2 – Platz acht im
Emissionen-Ranking. Pro Kilometer bedeutet das für den Airbus
A340-300 der Bundeskanzlerin eine Umweltbelastung von
durchschnittlich 42 Kilogramm CO2. Umweltfreundlicher ist Justin
Trudeau: Obwohl der kanadische Premierminister die fünftweiteste
Strecke zurückgelegt hat, kann der 47-Jährige den viertbesten
CO2-Wert vorweisen – lediglich 3.300 Tonnen.

Die Spanischen Staatschefs reisten vor den Niederländern am
umweltbewusstesten

Am klimafreundlichsten reisen die Staatschefs mit den kleineren
Maschinen. Besonders vorbildlich taten das Mariano Rajoy und Pedro
Sanchéz, die 2018 beide das Amt des spanischen Ministerpräsidentes
bekleideten. Obwohl die Spanischen Regierungschefs 40.000 Kilometer
mehr reisten als Trump, verursachten sie nur 8,5 Prozent seiner
CO2-Verschmutzung und belegen mit 985 Tonnen den letzten Platz des
Rankings. Mit 20 Metern Länge ist die Falcon 9000 des spanischen
Staatschefs 50 Meter kürzer als die 747 des amerikanischen
Präsidenten, im Verbrauch schlägt die Maschine des französischen
Herstellers Dassault die Air Force One jedoch deutlich.

Mit rund 1.080 Tonnen können die Niederländer die zweitbeste
CO2-Reisebilanz vorweisen: Mark Rutten ist 2018 von allen
untersuchten Politikern am wenigsten geflogen: Nur knapp 61.000
Kilometern. Auch sein Emissionswert pro Kilometern stellt den
zweitbesten Wert dar (17 Kilogramm pro Kilometer). Auf dem
drittletzten Platz landet der brasilianische Ex-Präsident Michel
Terner mit 1662 Tonnen (19 Kilogramm pro Kilometer).

Methodik: Innerhalb der Analyse wurden sämtliche Staatsreisen über
eine Landesgrenze hinweg berücksichtigt – Flüge innerhalb eines
Landes wurden nicht erfasst. Die CO2-Emissionen basieren auf den
Durchschnittswerten für die einzelnen Flugzeugtypen, welche die ICAO
ausweist.

Da Australien, Mexiko, Indonesien und die Schweiz die Auskunft zu
den Reisedaten verweigert haben, wurden die Flugreisen der übrigen 16
G20-Nationen ausgewertet. Der König und Premierminister
Saudi-Arabiens hat zwischen Oktober 2017 und Februar 2019 keine
Staatsreisen ins Ausland unternommen und fällt von daher ebenfalls
aus dem Ranking heraus.

Alle Ergebnisse der gesamten Untersuchung von fromAtoB können Sie
hier abrufen:

https://www.fromatob.de/g20-co2-bilanz-vergleich/

Über fromAtoB

fromAtoB (www.fromAtoB.de) ist die führende Online-Vergleichs- und
Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten
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Pressekontakt:
Hauke Trauernicht | hauke.trauernicht@tonka-pr.com |
+49.30.403647.619

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Beitrag von auf 2. Juli 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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