GSK investiert in neue Impfstoffproduktionsanlagen am Standort Marburg

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Investition von 162 Mio. EUR in Neubau einer
Antigen-Produktion für Meningokokken-B-Impfstoffe in Marburg

Ausbau neuer Mumps-Impfstoff-Produktionslinie für 10 Mio. EUR

Gesamtinvestition von 172 Mio. EUR als klares Signal für Standort
Marburg und Deutschland

GSK hat den Neubau von Impfstoffproduktionsanlagen auf dem
MARS-Campus am Standort Marburg bekannt gegeben. Das Unternehmen
errichtet eine Mumps- und eine
Meningokokken-B-Impfstoffproduktionsstätte mit einem
Investitionsvolumen von je 10 Mio. EUR bzw. 162 Mio. EUR. GSK setzt
damit die Investitionen auf dem Gelände nach dem Neubau eines
Mitarbeiter-Restaurants für 2,2 Mio. EUR weiter fort. GSK sieht in
Marburg einen vielversprechenden Standort für Investitionen in
moderne Impfstoffproduktion. Ausschlaggebend hierfür sind die
qualifizierten Arbeitskräfte, das technische und wissenschaftliche
Know-how sowie die vorhandene Infrastruktur. Leistungsfähige
Produktionsstandorte tragen dazu bei, die Bevölkerung vor
impfpräventablen Erkrankungen zu schützen.

“Wir freuen uns über diese weiteren bedeutenden Investitionen von
GSK in den Standort Marburg”, so Jochen Reutter, Geschäftsführer und
Standortleiter GSK Vaccines Marburg. “Die neuen Anlagen helfen, den
erhöhten Bedarf an Mumps- und Meningitis-Impfstoffantigenen in
Zukunft abzudecken. Wir leisten auf diese Weise einen wichtigen
Beitrag im weltweiten GSK-Produktionsnetzwerk. Für uns bedeutet diese
Entscheidung eine effiziente Auslastung unserer
Produktionskapazitäten und eine Fortsetzung der Neuausrichtung des
Standortes.” Mark Ruppersberg, Projektleiter für die
Meningokokken-B-Anlage, ergänzt: “Unser Standortvorteil bei beiden
Projekten ist, dass wir auf dem MARS-Campus die bereits vorhandene
Infrastruktur durch direkten Anbau bzw. Anschluss optimal nutzen und
auslasten können. Wir sind stolz darauf, diese Herausforderungen
meistern zu dürfen.”

Auf dem MARS-Campus werden zukünftig drei der insgesamt vier
aktiven Komponenten für den innovativen Meningokokken-B-Impfstoff
hergestellt. GSK verlegt die Produktion dieser drei Komponenten, die
gegenwärtig noch unter Auftragsherstellung in Österreich produziert
werden, nach Marburg.

Die Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen mit
Kombinationsimpfstoffen stellt in Deutschland schon seit 2004 einen
wesentlichen Bestandteil der Sicherstellung der öffentlichen
Gesundheit dar. Die Marburger produzieren zukünftig einen dieser vier
Virusstämme, den Mumps-Stamm. Martina Alter, Projektleiterin für die
Mumps-Produktionsanlage, erläutert: “Die Herstellung der
Mumps-Komponente ist der FSME-Antigenproduktion sehr ähnlich. Die
daher bereits vorhandene State-of-the-Art-Technologie sowie die hohe
lokale Expertise haben die Entscheidung für den Produktionsstandort
Marburg begünstigt.”

Der Aufbau oder Ausbau einer Impfstoff-Produktionsanlage ist ein
komplexer Prozess, der oft Jahre dauert und mit hohen Investitionen
und Risiken verbunden ist. Ein streng regulierter Herstellungsprozess
mit hunderten von Inprozesskontrollen und Freigabe-Tests muss dabei
sicherstellen, dass bei biologischen Arzneimitteln wie Impfstoffen
die gleichbleibende Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des
Endprodukts gewährleistet sind. Die Validierungsläufe sind für die
Mumps-Impfviren-Produktion im September 2017 und für die
Meningokokken-B-Antigen-Produktion für das dritte Quartal im Jahr
2020 geplant.

Der Schwerpunkt der Investitionen liegt mit dem Mumps- und dem
Meningokokken-B-Impfstoffprojekt auf dem MARS-Campus, auf dem bereits
am 4. Oktober 2016 das neue Mitarbeiterrestaurant mit Baukosten von
2,2 Mio. EUR in Betrieb genommen wurde. Dort produziert GSK bereits
Tollwut- und FSME-Impfstoffe (Frühsommer-Meningoenzephalitis).
Außerdem werden im Hauptwerk am Standort Marburg zurzeit für die
Erneuerung und Erweiterung der Abfüll- und Gefriertrocknungsanlage
weitere 13 Mio. EUR investiert. “Alle diese Investitionen zeigen das
Vertrauen in die Expertise vor Ort und die wichtige Rolle, die der
Standort Marburg auch in Zukunft im GSK-Netzwerk einnehmen wird”, so
Jochen Reutter.

Als Branchenführer möchte GSK die Gesundheit weltweit verbessern,
indem das Unternehmen kontinuierlich mehr und bessere Impfstoffe
bereitstellt, um mehr Menschen schützen zu können. Bereits jetzt ist
GSK deutschlandweit Marktführer und führender Impfstoff-Hersteller
mit gleich zwei hochmodernen Impfstoffwerken in Marburg und in
Dresden.

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden
Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die
Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres
und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den
wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich
darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen
wir “wellcome – für das Abenteuer Familie” und den “Förderverein
Bildung für kranke Kinder und Jugendliche München e.V.”. Zudem stellt
GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten
“OrangeDay” frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen. Seit 2013
besteht eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der
Nichtregierungsorganisation “Save the Children”, die das Ziel hat,
einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten.

Über GSK Vaccines GmbH am Standort Marburg

Der im März 2015 von GSK übernommene Standort Marburg gehört zur
Impfstoff-Sparte im Unternehmen. Seit jeher werden in Marburg
Impfstoffe produziert. Der Produktionsbetrieb greift auf eine mehr
als 110-jährige Tradition zurück. Firmengründer der Behringwerke, die
sich heute aus mehreren Standortfirmen zusammensetzen, war Emil von
Behring, der erste Nobelpreisträger für Medizin. GSK produziert in
Marburg Impfstoffe, beziehungsweise Impfstoffbestandteile, gegen
FSME, Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis und gegen bestimmte
Meningokokken-Serogruppen. Kein anderer Hersteller produziert mehr
Impfstoffe in Deutschland.

*MARS steht für MARburger-Standort

Ansprechpartner für Journalisten

Dr. Volker Husslein
Leitung Communications GSK Vaccines GmbH
Tel.: 06421/386-4133
E-Mail: volker.x.husslein@gsk.com

Markus Hardenbicker
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
E-Mail: Markus.M.Hardenbicker@gsk.com

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Sitz der KG ist München
Amtsgericht München HRA 78754
Komplementärin:
Allen Pharmazeutika Gesellschaft m.b.H, Sitz Wien
Handelsgericht Wien FN 93449 a
Geschäftsführung:
Dr. Sang-Jin Pak (Vors.) – Adrian Bauer –
Jean-Bernard Simeon

Original-Content von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 27. Oktober 2016. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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