So funktioniert der Hausnotruf
In vier einfachen Schritten von der Alarmierung bis zur Hilfe – zuverlässig, diskret und einfach.
1 Knopfdruck
Im Notfall einfach den wasserdichten SOS-Funkbutton an Armband oder Kette drücken.
2 Alarm wird übermittelt
Das Signal wird sofort und sicher an die Basisstation und die Notrufzentrale gesendet.
3 Sprechkontakt
Über die Freisprecheinrichtung meldet sich die 24-Stunden-Notrufzentrale und klärt die Lage.
4 Hilfe kommt
Angehörige oder der Rettungsdienst werden umgehend informiert und Hilfe wird organisiert.
Der Hausnotruf ist ideal für ältere, kranke oder alleinlebende Menschen sowie für Personen mit erhöhtem Sturzrisiko. Auch Angehörige gewinnen Sicherheit, weil sie im Notfall sofort informiert werden. Wenn Sie den Knopf drücken, sich aber nicht melden, geht die Notrufzentrale automatisch von einem Notfall aus und veranlasst umgehend Hilfe – zum Beispiel durch Angehörige oder den Rettungsdienst. Der Funksender ist wasserdicht und kann rund um die Uhr getragen werden – auch unter der Dusche oder in der Küche, also genau dort, wo Stürze besonders häufig passieren. Der Alarm wird in Sekunden an die Notrufzentrale übermittelt. Die Zentrale nimmt sofort Kontakt auf und alarmiert je nach Situation Angehörige, Nachbarn oder den Rettungsdienst. Bei einem anerkannten Pflegegrad kann die Pflegekasse einen Teil der Kosten für den Hausnotruf übernehmen. Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich zu Ihrer individuellen Situation – rufen Sie uns einfach an. Die Installation ist unkompliziert. Auf Wunsch übernehmen wir die professionelle Einrichtung bei Ihnen zu Hause und erklären Ihnen alles in Ruhe. Danach ist das System sofort einsatzbereit.
Ein plötzlicher Sturz im Flur oder Schwindelgefühle im Badezimmer – im Alter können banale Alltagssituationen schnell zur Gefahr werden. Besonders für Menschen, die alleine leben, ist die Angst groß, in einer Notsituation nicht mehr das Telefon erreichen zu können. Die Lösung für dieses Problem ist ein technischer Helfer, der seit Jahren immer beliebter wird: der Hausnotruf. Dieses einfache System schenkt Betroffenen Sicherheit und ermöglicht es ihnen, bis ins hohe Alter unbeschwert in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.
Das Prinzip hinter dem Notruf für zu Hause ist denkbar unkompliziert. Das System besteht aus zwei Teilen: einer Basisstation, die zentral in der Wohnung aufgestellt wird, und einem kleinen Funksender. Dieser „Notknopf“ ist spritzwassergeschützt und wird wie eine Armbanduhr am Handgelenk oder als Kette um den Hals getragen. Das bedeutet, dass der Helfer selbst beim Duschen oder Baden immer griffbereit ist.
Sollte es zu einem medizinischen Notfall oder einem Unfall kommen, genügt ein einziger Druck auf den Sender. Das Signal wird sofort per Funk an die Basisstation übertragen, die eine Sprechverbindung zu einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale herstellt. Dank hochempfindlicher Mikrofone und Lautsprecher können die Mitarbeiter in der Zentrale auch dann mit dem Betroffenen sprechen, wenn dieser sich in einem anderen Raum befindet.
In der Zentrale ploppen im Moment des Alarms sofort alle wichtigen Daten des Nutzers auf. Die Mitarbeiter wissen genau, wer anruft, wo die Person wohnt und welche Vorerkrankungen oder Allergien vorliegen. Je nach Schwere der Situation verständigen die Mitarbeiter dann die Familie, Nachbarn, den Hausarzt oder direkt den Rettungsdienst. Für den Fall, dass die hilfsbedürftige Person nicht mehr antworten kann, wird automatisch die höchste Alarmstufe ausgelöst.
Entlastung für die ganze Familie
Der Nutzen des Systems geht weit über die reine Technik hinaus. Er bietet vor allem einen enormen psychologischen Wert. Senioren gewinnen ihr Sicherheitsgefühl und damit ein Stück Selbstständigkeit zurück. Sie müssen nicht befürchten, tagelang unbemerkt in einer hilflosen Lage auszuharren.
Gleichzeitig atmen auch die Angehörigen auf. Kinder und Enkelkinder, die vielleicht beruflich stark eingebunden sind oder in einer anderen Stadt wohnen, wissen ihre Liebsten rund um die Uhr in guten Händen. Der Alltag wird für alle Beteiligten spürbar stressfreier.
Finanzielle Unterstützung ist möglich
Die Anschaffung eines solchen Systems ist in der Regel mit überschaubaren monatlichen Kosten verbunden. Ein großer Vorteil im deutschen Sozialsystem: Liegt bei der betroffenen Person ein anerkannter Pflegegrad vor, übernimmt die zuständige Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen die monatlichen Grundgebühren für das Basismodell. Der Antrag kann ganz einfach direkt beim jeweiligen Anbieter oder der Kasse eingereicht werden.
Der Hausnotruf zeigt eindrucksvoll, wie Technik den demografischen Wandel unterstützen kann. Er schließt die Lücke zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Notwendigkeit von Sicherheit im Alter.