Hochdekoriertes Holzdesign auf grün

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© Der Zirmerhof
 

Der Zirmerhof hoch über dem Etschtal in Südtirol eröffnete Anfang Juli zwei exklusive Häuser aus Holz und erweitert somit den bis auf das zwölfte Jahrhundert zurückgehenden Bauernsitz um weitere sechs Zimmer. Bei den Häusern der Wiese handelt es sich um zwei Holzkorpusse, eine lineare Maisonette und ein rundlicher Pavillon, in schönster Wiesenlage vor dem historischen Hof. Der weltbekannte Architekt und Erfinder der Artemide Tolomeo Leuchte Michele De Lucchi, selbst seit Jahren Gast im Hotel, zeichnet für die Gestaltung verantwortlich. Gastgeber Sepp Perwanger brachte sich gemeinsam mit dem Südtiroler Architekten Robert M. Veneri sehr aktiv in die Gestaltung der Häuser der Wiese ein. Jedes Haus ist mit Holzschindeln bedeckt, die an alte Heuschober erinnern und beherbergt Zimmer und Suiten mit einem großzügigen und hellen Wohn-Schlafbereich und einem geräumigen Badezimmer. Die Einrichtung wurde zu großen Teilen speziell für diese Häuser entworfen, weitere Designerstücke des Architekten vervollständigen das Interieur. Das Holz für die beiden Häuser der Wiese stammt ausschließlich aus den hauseigenen Wäldern, die Ende 2018 großteils dem Jahrhunderte-Sturm Vaia zum Opfer fielen und zigtausende Bäume zu Fall brachten. Der seit vier Generationen von Familie Perwanger als Traditionshotel geführte Zirmerhof mit 40 Zimmer und Suiten, drei Berghütten, einem Bauernhof mit Hochlandrinderzucht in Alleinlage war schon immer ein Refugium für Ruhesuchende. Die Häuser der Wiese stellen eine natürliche Erweiterung dieser Ausrichtung dar und stehen auch im Zeichen von Entschleunigung und Natur. Eine Übernachtung kostet ab 163 Euro pro Person im Zimmer mit Halbpension, in den Häuser der Wiese ab 219 Euro. Buchungen werden unter info@zirmerhof.com und +39 0471 887215 entgegengenommen. Weitere Informationen finden sich unter www.zirmerhof.com.

Die Baukörper, die inklusive aller Möbel aus De Lucchis Hand stammen, fügen sich sanft in das bestehende Ensemble ein. Die „zwei stillen Skulpturen in der Landschaft“ – wie sie De Lucchi auch nennt – sind mit großzügigen Öffnungen ausgestattet, um „der umliegenden Landschaft den verdienten Respekt zu zollen“. Die Suiten im Erdgeschoß bieten einen direkten Zugang zur Wiese, diejenigen im Obergeschoß zur geräumigen Dachloggia. Das Haus Maisonette verfügt zudem über einen über zwei Stockwerke reichenden Gemeinschaftsraum, den man unter anderem für Seminare, Yogakurse oder Lesungen nutzen kann. Lediglich lokale Handwerker waren an der Realisierung der Klimahaus A-Nature zertifizierten Gebäude beteiligt. Die Inhaber unterstreichen damit einmal mehr die Verbundenheit mit Südtirol.

Beitrag von auf 30. Juli 2020. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten Galerie, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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