
Eine Möglichkeit für zuverlässigen Empfängnisschutz, der genau diese Ungebundenheit ermöglicht, ist der Verhütungsring. Er eignet sich für Frauen, die die Zuverlässigkeit eines kombinierten hormonellen Verhütungsmittels wünschen, aber keine Lust mehr auf die Pille haben: Der Verhütungsring wird einmal im Monat in die Scheide eingeführt, wo er dann für drei Wochen verbleibt. Die im Verhütungsring enthaltenen Hormone werden über die Scheidenwand aufgenommen. Da die Hormone den Magen-Darm-Trakt nicht passieren, ist der Empfängnisschutz auch bei Durchfall und Erbrechen gegeben. Nach drei Wochen wird der Verhütungsring entfernt, der Empfängnisschutz bleibt auch in der vierten Woche erhalten und die Regelblutung setzt ein. Ist die ringfreie Woche vorbei, setzt die Frau den nächsten Verhütungsring ein, auch wenn die Regelblutung noch andauert.
In Wirkung und Zuverlässigkeit sind die Pille und der Verhütungsring vergleichbar. Beide gehören zu den kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln und enthalten die Sexualhormone Östrogen und Gestagen.
Wie bei anderen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln kann es bei der Anwendung des Verhütungsrings zu Nebenwirkungen wie z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Depressionen, Hautunreinheiten oder seltener auch zu Veränderungen der Blutgerinnung bzw. Thrombosen kommen. Einige Frauen dürfen aufgrund von Vorerkrankungen (wie z. B. Thrombosen, Herz-Kreislauferkrankungen, bestimmten Tumorerkrankungen oder Migräne) bestimmte Hormone zur Empfängnisverhütung nicht anwenden. Daher verordnet der Frauenarzt hormonelle Verhütungsmittel erst nach einem ausführlichen Beratungsgespräch. Informationen zum Thema Verhütung gibt es unter www.femaleaffairs.de, ein Informationsangebot der Firma MSD.
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