IOF warnt davor, die Gefahren der Osteoporose zu unterschätzen

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Zum heutigen Weltosteoporosetag rät die
International Osteoporosis Foundation (IOF) allen Erwachsenen
dringend dazu, sich über ihr Risiko einer Osteoporoseerkrankung klar
zu werden – einer “stillen” Krankheit, die dazu führt, dass die
Knochen mürbe werden und leicht brechen.

(Foto: http://photos.prnewswire.com/prnh/20161014/428799-INFO )

Menschen mit Osteoporose können schon durch leichte
Erschütterungen oder einen Fall aus dem Stand heraus Knochenbrüche
erleiden. Osteoporosebedingte Frakturen treten weltweit bei etwa
jeder dritten Frau und jedem fünften Mann im Alter ab 50 Jahren auf –
alle drei Sekunden kommt es zu einem Knochenbruch.

“Man kann gar nicht deutlich genug auf die Gefahr von Brüchen
durch Osteoporose für die Lebensqualität und Unabhängigkeit im Alter
hinweisen”, warnte IOF-Präsident John A. Kanis. Innerhalb von einem
Jahr nach einem Bruch des Hüftgelenks sind 33 % der Patienten auf
häusliche Betreuung angewiesen und bis zu 24 % sterben an den Folgen.
Bei Frauen über 45 führen osteoporotische Frakturen zu mehr
Krankenhaustagen als zahlreiche andere Krankheiten – darunter
Diabetes, Herzinfarkt und Brustkrebs.

Seien Sie sich über Ihre persönlichen Risikofaktoren im Klaren!

Ein Lebensstil, der die Knochen stärkt, ist die Grundlage für eine
gute Knochengesundheit. Dazu gehören eine Ernährung, die reich ist an
Kalzium, Proteinen und Vitaminen (vor allem genügend Vitamin D),
regelmäßiges Gewichtheben und Muskeltraining sowie ein bestenfalls
maßvoller Konsum von Tabakwaren und alkoholhaltigen Getränken.

Zahlreiche Risikofaktoren für Osteoporose unterliegen allerdings
nicht der persönlichen Kontrolle. Dazu gehören das Vorkommen von
Osteoporose/Knochenbrüchen bei den Eltern sowie bestimmte Krankheiten
oder Medikamente, die die Knochengesundheit beeinträchtigen. So
unterliegen beispielsweise Menschen mit Gelenkrheumatismus, Diabetes,
chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Zöliakie oder entzündlicher
Darmerkrankung einem höheren Risiko, ebenso wie Menschen, die mit
Glukokortikoiden, einer Androgendeprivation oder Aromatasehemmern
behandelt werden.

Der IOF Einminuten-Test zum Osteoporose-Risiko ist ein
Hilfsmittel, um Sie auf mögliche Risikofaktoren aufmerksam zu machen.
Darüber hinaus kann Ihr Arzt eine FRAX®-Bewertung ausführen, um Ihr
Zehnjahres-Risiko für eine osteoporotische Fraktur zu ermitteln.

Professor Kanis merkte an: “Wenn bei Ihnen Risikofaktoren
vorliegen, rate ich Ihnen dringend zu einer Untersuchung der
Knochengesundheit und zu angemessenen Änderungen im Lebenswandel.
Falls bei Ihnen ein hohes Risiko vorliegt, sollten Sie die
entsprechenden Behandlungsoptionen für einen optimalen Schutz vor
potenziell niederschmetternden und lebensbedrohlichen Knochenbrüchen
in Erwägung ziehen.

Pressekontakt:
Catherine Laverty, IOF. +41 79 8745208, claverty@iofbonehealth.org

IOF Risiko-Test: https://iofbonehealth.org/iof-one-minute-osteoporosis-risk-test

Komplette Infografik: http://worldosteoporosisday.org/2016-infographic

Der Welttag der Osteoporose (WOD) findet am 20. Oktober statt und bildet den Abschluss der einjährigen Kampagne www.worldosteoporosisday.org #LoveYourBones.

Offizielle Partner des WOD: Amgen, Fonterra, Lilly, MSD, Sunsweet

IOF ist die weltweit führende NGO für Prävention, Diagnose und Behandlung von Osteoporose und damit zusammenhängender muskuloskelettaler Erkrankungen: www.iofbonehealth.org

Original-Content von: The International Osteoporosis Foundation, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 20. Oktober 2016. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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