Läuse: So wird man sie wieder los

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Anmoderationsvorschlag: Nein, Kopfläuse haben nichts mit
Sauberkeit zu tun. Sie treten einfach dort auf, wo viele Kinder
beieinander sind, und so sind Schulen oder Kindergärten besonders
häufig betroffen. Dagmar Ponto hat nachgefragt, wie man Läuse erkennt
und wieder loswird:

Sprecherin: Wenn Kopfläuse früh erkannt werden, kann das ihre
Vermehrung einschränken, schreibt das Apothekenmagazin „Baby und
Familie“. Woran man aber erkennt, dass das Kind Läuse hat, erklärt
uns Chefredakteurin Stefanie Becker:

O-Ton Stefanie Becker: 23 Sekunden „Zuerst kratzen sich Kinder
hinter den Ohren, im Nacken oder an den Schläfen, denn da setzen sich
die Läuse besonders gern ab. Und Läuse lassen sich mit bloßem Auge
erkennen, obwohl sie nur drei Millimeter groß werden. Und um ganz
sicher zu gehen, dass es sich um Läuse handelt, kämmt man die Haare
mit einem Nissenkamm durch und streift den auf einem Küchenkrepp ab,
denn darauf sind die Tiere dann gut zu erkennen.“

Sprecherin: Hat das Kind tatsächlich Läuse mit nach Hause
gebracht, kann man die Kopfhaut mit geeigneten Präparaten behandeln:

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

„Shampoos, Lösungen oder Gele kann man in der Apotheke kaufen und
dann genau nach den Angaben der Packungsbeilage vorgehen. Wichtig
ist, dass man die Behandlung konsequent mehrere Tage weiter
durchführt und zum Schluss noch einmal überprüft, ob wirklich keine
Laus mehr zu finden ist. Und nach der ersten Behandlung mit einem
wirksamen Mittel darf das Kind wieder in die Schule oder den
Kindergarten gehen.“

Sprecherin: Haben die Plagegeister Einzug in die Wohnung gehalten,
will man sie natürlich schleunigst wieder loswerden, denn sie sind
nicht nur lästig sondern auch eklig:

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

„Im Grunde verhungern die Läuse ja relativ schnell, wenn sie keine
Kopfhaut und damit keine Nahrung haben, das heißt innerhalb von 24
Stunden sterben die. Aber, wenn man trotzdem etwas tun will, dann
kann man alles, womit das Kind in Berührung kommt, waschen, also
Bürsten, Kämme und Haargummis mit einer heißen Seifenlauge abspülen
und Kleidung, Bettwäsche und Kuscheltiere bei 60 Grad waschen.“

Abmoderationsvorschlag: Und Plüschtiere, die nicht gewaschen
werden dürfen, steckt man in eine Plastiktüte, verschließt sie gut
und legt sie für mindestens einen Tag in den Tiefkühlschrank, rät
„Baby und Familie“.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 13. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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