Lilly startet Aufklärungskampagne für mehr Verständnis und weniger Vorurteile / Adipositas ist keine Frage der Willenskraft

Mit einem Vater-Tochter-Moment macht Lilly Deutschland deutlich: Adipositas ist eine chronische, behandelbare Krankheit und kein Eigenverschulden. Die Kampagne knüpft an das langjährige Engagement des Unternehmens für einen respekt- und verständnisvollen Umgang mit der Krankheit an und ist Teil der Initiative #gutbehandelt.

Lilly Deutschland startet eine neue, global konzipierte Aufklärungskampagne zum Thema Adipositas. Im Mittelpunkt steht ein Moment, den viele Betroffene und ihre Angehörigen kennen: die Erkenntnis, dass Adipositas keine Frage von mangelnder Disziplin oder fehlender Willenskraft ist, sondern eine chronische, behandelbare Krankheit. Die Kampagne will diesen Wendepunkt sichtbar machen und damit sowohl gesellschaftliche Vorurteile abbauen als auch den Weg zu ärztlicher Beratung und Begleitung ebnen.

Ein Anruf, der alles verändert

Besonders greifbar wird diese Botschaft im Kampagnenfilm, der eine im Kern universelle Geschichte erzählt: Ein Vater ruft seine erwachsene Tochter an, die mit Adipositas lebt, um sich zu entschuldigen. Über Jahre habe er seiner Tochter nicht die Unterstützung gegeben, die sie gebraucht hätte, weil auch er glaubte, Abnehmen sei allein eine Frage von Willenskraft. „Der Moment der Entschuldigung in unserem Film ist eine Einladung an alle, ihre Vorurteile gegenüber Adipositas zu überdenken“, erklärt Lindsay Zeckel, Vice President, Cardiometabolic Health bei Lilly Deutschland. „Wir wollen genau diesen Aha-Moment schaffen, den auch der Vater in unserem Film erlebt. Echte Unterstützung ist nur dann möglich, wenn wir endlich Adipositas als das anerkennen, was sie ist: eine chronische Krankheit. Auch mit unserer Initiative #gutbehandelt verfolgen wir ein klares Ziel: Jeder Mensch mit Adipositas in Deutschland soll nicht nur medizinisch exzellent, sondern auch menschlich wertschätzend versorgt werden.“

In Deutschland leben laut Robert Koch-Institut rund 13,79 Millionen Erwachsene – etwa 19,7 Prozent – mit Adipositas (RKI, GEDA-Studie 2023). Die Szene im Film steht exemplarisch für ein gesellschaftliches Muster: Viele Menschen mit Adipositas geben sich selbst die Schuld an ihrem Gewicht, werden von ihrem Umfeld stigmatisiert oder erfahren nicht die Rückendeckung, die sie für den Schritt in eine ärztliche Behandlung benötigen. Genau hier will die Kampagne ansetzen – mit Empathie statt Vorurteilen.

Im Fokus der Kampagne steht dabei die folgende Botschaft:

Adipositas ist behandelbar. Menschen mit Adipositas sollten den ersten Schritt machen und sich ärztlich zu geeigneten aktuellen Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen. Unterstützung ist sowohl in einer Praxis vor Ort als auch über telemedizinische Angebote möglich.

Teil eines größeren Engagements

Die neue, globale Aufklärungskampagne reiht sich ein in ein mehrjähriges, konsequent ausgebautes Engagement von Lilly Deutschland im Therapiegebiet Adipositas. Bereits seit 2024 klärt das Unternehmen mit der Frage „Was, wenn der Körper selbst das Abnehmen verhindert?“ über die Krankheit auf. Dazu zählt die kontinuierliche Aufklärungsarbeit zu Adipositas auf Social Media unter dem Hashtag #gutbehandelt ebenso wie eine mehrtägige Ausstellung, mit der Lilly Deutschland anlässlich des Welt-Adipositas-Tages im März 2026 in Berlin ein breites Publikum erreicht hat: Besucher:innen konnten sich vor Ort über Adipositas informieren, Patientengeschichten erleben und mit Ärzt:innen ins Gespräch kommen. All diese Maßnahmen bündelt das Unternehmen in der Initiative #gutbehandelt, mit dem Ziel, dass Menschen mit Adipositas von Gesellschaft und Gesundheitswesen gut behandelt werden und auch sich selbst gut behandeln.

„Aus medizinischer Sicht wissen wir längst, dass Adipositas eine komplexe, multifaktorielle chronische Krankheit ist, bei der hormonelle und metabolische Prozesse eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Dr. Stefanie Srock, Medizinische Leiterin bei Lilly Deutschland. „Trotzdem erleben viele Betroffene noch immer Vorurteile, auch im Gesundheitssystem selbst. Nur wenn Ärztinnen und Ärzte, Angehörige und die Gesellschaft insgesamt verstehen, dass es sich um eine Krankheit handelt, finden Betroffene den Mut, sich frühzeitig professionelle Unterstützung zu holen.“

Die neue Kampagne knüpft hier an und überführt die zentrale Botschaft in ein großes Kampagnenformat für die breite Öffentlichkeit. Ab dem 1. September ist sie bundesweit im TV sowie über Social Media, Außenwerbung und Point-of-Care-Kommunikation in Apotheken zu sehen.

Die Kampagnen-Website und den dazugehörigen Film finden Sie hier. (https://www.lilly.com/de/erkrankungen/adipositas)

Über Adipositas

Adipositas ist eine chronische Krankheit. Die Behandlung von Adipositas ist vielschichtig und muss auf die jeweilige Lebensphase und die individuellen Gesundheitsziele abgestimmt werden. Eine ärztliche Beratung zu wirksamen, auch medikamentösen Therapieoptionen bildet oft den Einstieg in eine strukturierte Versorgung und kann sowohl vor Ort in der Praxis als auch per Telemedizin stattfinden. Unter meinwegmitadipositas.de etwa können sich Betroffene über Adipositas informieren. Darüber hinaus erleichtert die Website den Weg zum Arzt – etwa über die Vermittlung einer Videosprechstunde oder die Suche nach einer Praxis in der Nähe. Der erste Schritt hin zu einer umfassenden Therapie ist oft herausfordernd, aber entscheidend.

Passendes Bildmaterial für ganz unterschiedliche Themenaufhänger zu Adipositas finden Sie hier (https://share.fischerappelt.de/s/fBJx37pq3AzyWmx). Die gesamte Bildauswahl steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Das Passwort lautet: [H, Lilly Deutschland GmbH
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