Mädchenzimmer, Jungenzimmer: warum sich die Modelle nur in der Farbe unterscheiden

Wer ein Kinderzimmer einrichtet, entscheidet zuerst über die Farbe. Das ist nachvollziehbar, führt aber regelmäßig zu einem Möbel, das nach drei Jahren nicht mehr passt – nicht weil es kaputt wäre, sondern weil es nicht mehr gefällt.Der Möbelhersteller Stilwohn führt für Kinderzimmer zwei Kategorien: 41 Modelle in Tönen, die in Mädchenzimmern häufig gewählt werden, und 33 in Blau, Grau und Grün. Der Unterschied endet beim Bezug. Bauart, Bettkasten unter der gesamten Liegefläche und die im Preis enthaltene Matratze sind in beiden Kategorien identisch.Die Farbe ist die einzige Entscheidung, die sich später rächtAlles andere an einem Kinderbett lässt sich mit einem Blick prüfen: Liegemaß, Stauraum, Höhe. Der Bezug dagegen wird für ein Alter gekauft und für mehrere getragen. Wer ein Möbel plant, das die Grundschule überdauern soll, wählt deshalb besser einen ruhigen Ton und setzt die Farbe über Kissen, Vorhänge und Wand – Dinge, die sich in einer Stunde tauschen lassen.Das Liegemaß ist die zweite Zahl, die bleibtDie Modelle gibt es in Breiten von 100 bis 140 Zentimetern, in Längen von 195 und 200 Zentimetern. Für Bettwäsche ist die 200er-Länge die praktischere: Sie ist Normgröße, also im normalen Handel nachkaufbar. Bei 195 Zentimetern liegt der Bezug etwas lockerer – kein Problem, solange man es vor dem Kauf weiß und nicht danach.Warum der Bettkasten im Kinderzimmer mehr zählt als anderswoKinderzimmer haben selten überflüssigen Stauraum, dafür viel, was verschwinden soll. Der Kasten unter der Liegefläche nimmt Bettzeug auf, das sonst im Schrank Platz für Kleidung wegnimmt. Bei einem Möbel, das ein Kind selbst öffnet, lohnt der Blick darauf, wie sich die Liegefläche anheben lässt.Gefertigt statt gelagertJedes Modell entsteht nach der Bestellung in der gewählten Breite und Bezugsfarbe. Das verlängert die Lieferzeit gegenüber Lagerware, hat aber einen praktischen Nebeneffekt: Bei einer späteren Nachbestellung ist derselbe Bezugsstoff noch verfügbar – bei Polstermöbeln der häufigste Grund, warum ein Ersatzteil am Ende doch nicht passt.Gefertigt wird in eigener Produktion, geliefert versandkostenfrei nach Deutschland.