Milan Peschel fühlt sich in Baumärkten wohl

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Milan Peschel fühlt sich in Baumärkten wohl

Schauspieler legt auf seinem Hof in Vorpommern gern selbst Hand an und liest seiner Frau jeden Sommer ein Buch vor

Osnabrück. Schauspieler Milan Peschel (53) teilt eine Vorliebe mit vielen anderen Männern: „Baumärkte sind schon ganz geil, da gefällt s mir gut“, sagte er in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Der in Berlin lebende Peschel hat sich mit seiner Frau vor Jahren einen Dreiseitenhof in Vorpommern zugelegt, den er nun ausbauen möchte: „Eine Werkstatt, die wäre wichtig. Das wäre schon toll. Wir wollen den Stall umbauen, eine Werkstatt und ein Atelier reinnehmen. Man muss es nur finanziert kriegen.“

Vor seiner Schauspielausbildung hatte Peschel in Ost-Berlin eine Ausbildung zum Theatertischler absolviert, weil ihm die DDR-Behörden Probleme bereitet hatten: „Ich wollte an der erweiterten Oberschule mein Abitur machen, aber mein Notendurchschnitt war 1,9, also nicht eindeutig eins. Deshalb hätte ich nur unter Auflagen weitermachen können, und die Auflage wäre gewesen, drei Jahre zur Armee zu gehen oder mich für ein Lehrerstudium zu verpflichten. Daraufhin habe ich auf mein Abitur verzichtet und die Lehre gemacht.“

Auch wenn er den ersten Wohnsitz weiterhin in seiner Geburtsstadt Berlin hat, zieht es Peschel und seine Frau immer häufiger aufs Land: „Wir nutzen eigentlich jede Gelegenheit, um rauszufahren. Sobald wir mal ein paar Tage keine Verpflichtungen haben, zieht s uns raus. Es ist nicht so, dass uns Berlin vertreibt, weil wir es doof, zu laut oder zu hektisch finden, aber auf dem Land haben wir ganz andere Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen und den Tag ganz anders zu verbringen. Seit drei Jahren lese ich meiner Frau jedes Jahr im Sommer ein Buch vor, dazu würden wir in Berlin gar nicht kommen.“

Im September ist Peschel gleich in zwei neuen Kinofilmen zu sehen: Die Komödie „Beckenrand Sheriff“ ist ab 9. September zu sehen, das Drama „Je suis Karl“ eine Woche später.

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Beitrag von auf 3. September 2021. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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