Mitteldeutsche Zeitung: Freizeit/ Zahl der Badetoten ist in Sachsen-Anhalt gestiegen

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Halle. In diesem Jahr sind in Sachsen-Anhalts
Gewässern bereits mehr Menschen bei Badeunfällen gestorben als im
gleichen Vorjahreszeitraum. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitagsausgabe) und beruft sich dabei auf
Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Demnach sind in
diesem Jahr bereits 14 Menschen im Land beim Baden tödlich
verunglückt – nur einer weniger als im gesamten Jahr 2017. „Die Marke
von 20 Toten werden wir in diesem Jahr wohl leider deutlich
übertreffen“, sagte Holger Friedrich, Geschäftsführer des
DLRG-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Wie in den Jahren zuvor seien
auch 2018 vornehmlich ältere Männer Opfer von tödlichen Badeunfällen.

Zuletzt starb am Donnerstag ein Mann in Bernburg (Salzlandkreis)
beim Baden in der Saale. Am Mittwoch kam ein 69-Jähriger im Süßen See
bei Aseleben (Mansfeld-Südharz) ums Leben. Dass ältere Männer die
größte Risikogruppe bilden, hängt für Friedrich mit
Selbstüberschätzung, Leichtsinnigkeit sowie gesundheitlichen
Einschränkungen zusammen. „Im Glauben an ihre eigene
Leistungsfähigkeit, ignorieren die Männer Warnsignale des Körpers und
auch elementare Baderegeln“, sagte der DLRG-Geschäftsführer der MZ.
Er plädiert für ein regelmäßiges Schwimmtraining in überwachten
Freibädern.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 10. August 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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