Neue Umfrage unterstreicht die entscheidende Rolle von Pflegepersonen für erwachsene Schizophrenie-Patienten

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Eine neue gesamteuropäische Studie im Auftrag von Janssen
unterstreicht den Bedarf an mehr Ausbildung und einem offenen Dialog
über die Behandlungsmöglichkeiten für Schizophrenie

Am Welttag der psychischen Gesundheit gab Janssen die Ergebnisse
eines gesamteuropäischen Forschungsprojekts bekannt: “Talking About
Treatment in Schizophrenia: A Patient and Carer Survey”
[Schizophrenie-Behandlung im Gespräch: eine Umfrage für Patienten und
Pfleger]. Die Umfrage unter 166 an Schizophrenie erkrankten
Erwachsenen und 468 Pflegepersonen wurde vom unabhängigen
Marktforschungsunternehmen Fieldwork International (Teil von Ipsos
MORI) durchgeführt und befasste sich mit Bewusstsein, Empfindungen
und Vorlieben im Hinblick auf die Behandlung.

Zur Multimedia-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.multivu.com/players/uk/7947151-janssen-survey-carers-ad
ults-schizophrenia/

Die Umfrage wurde in zwölf europäischen Ländern durchgeführt
(Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande,
Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien und Vereinigtes
Königreich) und beleuchtete wesentliche Faktoren, die sich auf die
innere Ruhe der Pflegepersonen auswirken, wie zum Beispiel der
Einfluss des Krankheitsbildes auf das Alltagsleben, potenzielle
Rückfälle/Einweisungen und Hilfe über die Verabreichung von
Medikamenten hinaus. 94 % gaben an, die von ihnen betreute Person an
die Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern, und 49 % sagten, dies sei
häufig der Fall.

“Einen schizophrenen Menschen zu betreuen, wirkt sich stark auf
das Leben der Pflegeperson aus”, so Miia Männikko, President of the
European Federation of Families of People with Mental Illness
(EUFAMI). “Die gewonnenen Erkenntnisse bestätigen die Ergebnisse
unserer eigenen Umfrage unter dem Titel Caring for Carers, bei der
sich zeigte, dass jede fünfte Pflegeperson so erschöpft ist, dass sie
ihre Aufgaben kaum vernünftig erfüllen kann. Es ist außerdem wichtig,
dass Pflegepersonen über die verfügbaren Behandlungsmethoden
aufgeklärt werden, damit sie fundierte Entscheidungen über einen
individuell angepassten Behandlungsplan treffen können.”

Die Umfrage zeigt, dass die schizophrenen Erwachsenen sich bessere
Behandlungsmethoden wünschen: Fast ein Viertel (23 %) ist mit der
aktuellen Behandlung unzufrieden, 14 % sogar sehr unzufrieden.
Dennoch hat mehr als ein Viertel (27 %) das Gefühl, nicht über
sämtliche Behandlungsmöglichkeiten informiert worden zu sein, und ein
Fünftel (21 %) hat vor Beginn der aktuellen Behandlung keinerlei
alternative Behandlungsmethoden mit dem medizinischem Betreuer
besprochen.

“Um das Risiko eines Rückfalls zu verringern, muss sichergestellt
werden, dass die an Schizophrenie erkrankten Menschen die ihnen
verschriebenen Medikamente auch wirklich einnehmen. Andernfalls kann
ihr Leiden ihnen großes Unwohlsein verursachen. Sie müssen aber auch
das Gefühl haben, dass ihr persönlicher Behandlungsplan ihnen die
Zügel in die Hand gibt”, so Hilkka Karkkainen, President of Global
Alliance of Mental Illness Advocacy Networks (GAMIAN)-Europa. “Falls
die Betroffenen eine bevorzugte Behandlungsmethode haben sollten, so
empfehlen wir den medizinischen Betreuern dringendst, mit ihnen
zusammenzuarbeiten und zu prüfen, ob diese eine passende Option
darstellt, und sie gegebenenfalls in den Behandlungsplan zu
integrieren.”

Die Behandlung ist ein wichtiger Aspekt für Menschen, die an
Schizophrenie leiden, und ihre Pflegepersonen, und es gibt eine Reihe
verschiedener Optionen – von einer täglichen oralen Einnahme bis hin
zu Behandlungen mit Langzeitwirkung.

“Wir bei Janssen verstehen, dass die wirksamsten
Behandlungslösungen sich aus einem offenen und fundierten Dialog
zwischen medizinischen Betreuern, den Betroffenen und ihren
Pflegepersonen ergeben”, so Jane Griffiths, Company Group Chairman,
Janssen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). “Schizophrenie ist
eine komplizierte Krankheit, die extreme Auswirkungen auf die
erkrankten Menschen und ihre Pflegekräfte haben kann. Es ist wichtig,
dass alle Beteiligten sich über die verfügbaren Optionen im Klaren
sind. Die Behandlung sollte den individuellen Anforderungen der
betroffenen Person angepasst werden, damit diese ein möglichst
erfülltes Leben genießen kann.”

Janssen hat eine lange Tradition in den Neurowissenschaften und
hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Menschen mit psychischen
Erkrankungen zu verbessern. Vor mehr als 60 Jahren entwickelte
Janssen eine der ersten Behandlungsmethoden für Schizophrenie und
investiert auch heute darin, die Behandlungsoptionen auszubauen und
die Bedürfnisse derer, die an schwerwiegenden seelischen Erkrankungen
leiden, zu erfüllen.

Über Schizophrenie

Schizophrenie ist eine komplexe und chronische Erkrankung des
Gehirns, deren Symptome schwerwiegend sein und eine starke
Beeinträchtigung darstellen können, die sich auf sämtliche Aspekte
des Alltags der Betroffenen auswirkt. Sie betrifft Menschen aus allen
Ländern, sozioökonomischen Gruppierungen und Kulturen. Sie tritt
überall auf der Welt mit einer vergleichbaren Häufigkeit auf – fast
einer von hundert Menschen entwickelt vor dem 60. Lebensjahr
Schizophrenie, wobei Männer ein leicht erhöhtes Risiko
aufweisen[1],[2]

Schizophrenie hat keine isolierte Ursache. Man geht davon aus,
dass eine Mischung verschiedener Faktoren zum Entstehen der Krankheit
beiträgt. Dabei scheinen sowohl genetische Faktoren als auch
Umwelteinflüsse eine Rolle zu spielen.[3] Symptome der Schizophrenie
sind unter anderem Halluzinationen, Wahnvorstellungen, ein Mangel an
emotionalen Reaktionen, sozialer Rückzug/Depressionen, Apathie sowie
Antriebsmangel und Lustlosigkeit.[1]

Schizophrenie ist normalerweise eine lebenslange Erkrankung, es
gibt jedoch Behandlungsmöglichkeiten, die Abhilfe schaffen. Klinische
Ratgeber empfehlen eine optimale Behandlungskombination aus
Psychopharmaka, Psychotherapie, psychischer Fortbildung und
Selbsthilfe.[4] Eine effektive Behandlung kann es den Betroffenen
ermöglichen, ein erfüllteres und ausgeglicheneres Leben zu führen und
eventuell in ihren Beruf oder ihr Studium zurückzukehren, selbständig
zu leben und soziale Kontakte zu pflegen, was wiederum zur weiteren
Genesung beitragen kann.[4]

Über Janssen Pharmaceutical Companies

Wir bei Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson
arbeiten an einer Welt ohne Krankheiten. Unsere Inspiration ist es,
neue und bessere Methoden zu finden, Krankheiten vorzubeugen, zu
behandeln und zu heilen, und so das Leben von Menschen zu verbessern.
Wir versammeln die klügsten Köpfe und arbeiten an den
vielversprechendsten Forschungsprojekten. Wir sind Janssen. Wir
arbeiten gemeinsam mit der ganzen Welt an der Gesundheit aller ihrer
Bewohner. Erfahren Sie mehr auf http://www.janssen.com/EMEA. Folgen
Sie uns auf http://www.twitter.com/janssenEMEA.

Janssen-Cilag International NV ist Teil der Janssen Pharmaceutical
Companies of Johnson & Johnson.

Über Fieldwork International

Fieldwork International ist Teil von Ipsos MORI. Das Fachgebiet
des Unternehmens ist die Beratung für Feldversuche im Dienst des
Gesundheitswesens und es nimmt seit 1992 eine Führungsposition im
Bereich der medizinischen Marktforschung ein. Es hat sich zur Aufgabe
gesetzt, die erste Wahl unter den medizinischen
Datenerfassungsagenturen zu sein – eine Marke, die für Service von
bester Qualität und für ein hohes Niveau an Fachwissen und Know-how
steht.

Zu seinem Kundenstamm zählen pharmazeutische Unternehmen,
Marktforschungs- und PR-Agenturen, Wohltätigkeitsorganisationen und
Universitäten und es verfügt über eine Reihe spezialisierter
Abteilungen: quantitativ, qualitativ, Patientenforschung,
Tagebuch-Team, Übersetzungen, Programmierung und Panelmanagement
unter Einsatz seines eigenen Ärztegremiums.

Quellenangabe

1. American Psychiatric Association (APA). Practice guideline for the
treatment of patients with schizophrenia. [Praxisrichtlinie für
die Behandlung von Patienten mit Schizophrenie.] Zweite Ausgabe
2004;42. Abrufbar auf http://psychiatryonline.org/pb/assets/raw/si
tewide/practice_guidelines/guidelines/schizophrenia.pdf (letzter
Zugriff: Oktober 2016).
2. Picchioni MM et al. Schizophrenia. [Schizophrenie.] BMJ
2007;335(7610):91-5.
3. Lang U et al. Molecular mechanisms of schizophrenia. [Molekulare
Mechanismen der Schizophrenie.] Cell Physiol Biochem 2007;20:687.
4. National Institute for Health and Clinical Excellence: Psychosis
and schizophrenia in adults: prevention and management; National
Clinical Practice Guidelines Number CG178. Abrufbar auf
https://www.nice.org.uk/guidance/cg178 (letzter Zugriff: Oktober
2016).

Oktober 2016

PHEM/PSY/1016/0001

Pressekontakt:
Cristiana Maria
Tel.: +40 724 914 666
E-Mail: cmaria@its.jnj.com

Video:
http://www.multivu.com/players/uk/7947151-janssen-survey-carers-adult
s-schizophrenia/

Original-Content von: Janssen Pharmaceutica, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 10. Oktober 2016. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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