Noma Medical Crisis: Afrikanische Fußball-Legenden starten Spendenaufruf zur Rettung von „Kinder ohne Gesichter“

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Obwohl jedes Jahr mehr als 140.000 Kinder betroffen sind, ist das Noma in der Öffentlichkeit nach wie vor eine wenig bekannte Krankheit. Abgeleitet vom griechischen Wort „nomein“, was „verschlingen“ bedeutet, zerstört die Krankheit das Gesicht, was in 90% der Fälle zum Tod des Kindes führt. Um diese Geißel zu bekämpfen, gründete der ehemalige Fußballer Roger Milla 2019 den Verein Noma Fund. Gemeinsam mit ehemaligen Nationalspielern wie Joseph-Antoine Bell, François Omam-Biyik, Patrick Mboma, Rigobert Song und Jacques Songo’o startet er heute einen weltweiten Spendenaufruf, um das Leben der sogenannten „Kinder ohne Gesicht“ zu retten.

Um die Multimedia-Pressemitteilung anzuzeigen, klicken Sie bitte auf: https://www.multivu.com/players/uk/8850051-noma-medical-crisis-african-football-legends-launch-appeal/.

Ausrottung von Noma bis 2030

Im Rahmen des Projekts „Acting Against Noma 2021-2030“, das am 20. November offiziell gestartet wurde, ruft Roger Milla Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, sich an einer großen Spendenaktion zu beteiligen. Ziel ist es, einen Aktionsplan zu finanzieren, der darauf abzielt, Noma bis 2030 vollständig auszurotten, indem eine Politik der Sensibilisierung, Prävention und Pflege in den am stärksten betroffenen Regionen umgesetzt wird.

Mit den Mitteln werden unter anderem ein regionales Referenzkrankenhaus in Yaoundé sowie Pflege- und Erste-Hilfe-Zentren in zehn Projektländern in Afrika gebaut: Kamerun, Elfenbeinküste, ZAR, Äquatorialguinea, Liberia, Nigeria, Togo, die Demokratische Republik Kongo, Senegal und Tschad.

20 Euro = ein betreutes Kind

Um Roger Milla im Kampf gegen die Noma-Krankheit zu unterstützen, zählt jeder Beitrag – auf der Website der Stiftung kann bereits ab fünf Euro gespendet werden. Völlig transparent und sicher werden die Zahlungen über PayPal abgewickelt, eine Plattform, die sich auf das Inkasso für NGOs und internationale Vereine spezialisiert hat.

„Jeder kann nach seinen Möglichkeiten geben“, betont Roger Milla. „Die Situation der Kinder mit Noma ist umso schockierender, da es Lösungen gibt und diese in greifbarer Nähe sind. Noma kann mit einem einfachen, relativ preiswerten Medikament behandelt werden. Aber für die Menschen in extremer Armut, die von dieser Krankheit betroffen sind, ist sie völlig unzugänglich.“

Zur Veranschaulichung: 20 Euro reichen aus, um ein Kind durch eine komplette Behandlung (Antibiotika, Vitamine und desinfizierende Mundspülung) zu heilen, sobald die ersten Symptome auftreten und bevor die Krankheit ihre blitzschnelle Entwicklung beginnt.

Gründung eines Spezialkrankenhauses in Afrika zur kostenlosen Behandlung von Kindern

Ohne Vorbeugung und Zugang zu ausreichender Versorgung ist die einzige Chance dieser Kinder, dies zu überstehen, die Einweisung in eine Spezialklinik. Heute werden die seltenen Fälle, die behandelt werden, zu einem exorbitanten Preis in europäische Krankenhäuser verlegt. „Nur acht Kinder konnten 2019 davon profitieren“, erklärt Roger Milla bedauernd.

In der Hoffnung, im ersten Quartal 2022 zu eröffnen, wird das Referenzkrankenhaus eine vollständige und kostenlose chirurgische Versorgung, Gesichtsrekonstruktion und Rehabilitationsdienste für Noma-Patienten aus ganz Afrika anbieten. Für den Bau ist ein Grundstück in der Nähe des Flughafens Yaoundé-Nsimalen vorgesehen, das vom kamerunischen Staat zur Verfügung gestellt wurde.

„Auch die WHO sowie die International NoNoma Federation und die Stiftung Winds of Hope haben uns ihre Unterstützung zugesichert“, so Roger Milla.

Informationen zu Noma Fund

Der Noma Fund ist ein Verein, der sich dem Kampf gegen „das Gesicht der Armut“ verschrieben hat.

Der im Januar 2019 in Paris gegründete Noma Fund hat sich zum Ziel gesetzt, die Krankheit Noma, auch bekannt als „Gesicht der Armut“, vollständig auszurotten. Um dies zu erreichen, plant der Verein, gezielte und effektive Aktionen in zehn Schwerpunktländern in Afrika durchzuführen: Kamerun, Elfenbeinküste, ZAR, Äquatorialguinea, Liberia, Nigeria, Togo, die Demokratische Republik Kongo, Senegal und Tschad.

Der Aktionsplan „Acting Against Noma 2021-2030“ beginnt mit einer Phase der Bewusstseinsbildung, die darauf abzielt, die Krankheit in der Bevölkerung und bei globalen Entscheidungsträgern bekannt zu machen. Die zweite Phase wird sich auf die Prävention konzentrieren. Das Projekt umfasst die Durchführung von Screening-Kampagnen in Schulen und bei Familien, die sich im Herzen von Gebieten mit hoher Erkrankungsrate befinden. Die dritte Phase des Plans ist schließlich der Bau eines Referenzkrankenhauses in Yaoundé, das eine spezialisierte Versorgung von Noma-Patienten bieten wird. Gleichzeitig werden in den 10 Projektländern Aufnahme- und soziale Reintegrationszentren gebaut.

Informationen zu Roger Milla

Zum besten afrikanischen Spieler der letzten 50 Jahre gewählt, hat Roger Milla eine ganze Generation geprägt.

Heute widmet er sein Leben seinem humanitären Engagement. Präsident der Fondation Coeur d’Afrique, entdeckte er 2018 die Krankheit Noma. Ein Jahr später, 2019, gründete er zusammen mit anderen Fußballgrößen den Noma Fund.

Video – https://www.youtube.com/watch?v=JExMz3ctLXc&feature=emb_logo
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1433203/Association_Noma_Fund.jpg
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/1433202/Noma_Fund_Logo.jpg

Pressekontakt:

Roger Milla
roger.milla@noma-fund.org
+33 (0)1 87 66 67 45

Original-Content von: Association Noma Fund, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 16. Februar 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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